Heute mal keine Rekorde, sondern was anderes urst Cooles.

Ich durchsuchte die hundert Millionen Himmelskørper die im galaktischen Atlas gelistet sind mal nach Trojanern. Und siehe da! Ich fand Welche. Ein paar davon sogar bei mir in der Naehe und die schaute ich mir mal an; so sieht das dann aus:

Hierbei handelt es sich also NICHT um die „klassische Ausfuehrung“ von kleinen Asteroiden die dicken Planeten folgen. Nein, nein. Vielmehr sind auch die Trojaner Planten. Im Bilde oben die Planeten 2 und 3. Stabil ist das ganze natuerlich nur, wenn einer der beiden eine deutlich geringere Masse hat als der andere.

Es gibt auch exotischere Kombinationen, wo der Trojaner einem binaeren System folgt … oder voraus eilt … ich schreibe mir nie auf, ob ich mich ueber- oder unterhalb der Ekliptik befinde:

Im Bild ist Planet A4 der Trojaner zum Binaersystem A2/A3.

Das hat mich eine ganze Menge Zeit gekostet diese zu finden und dann auch zu besuchen. Dabei fand ich auch Ammoniakwelten #87, #88 und #89:

Auf den Lagrange-Punkten L3, L4 und L5 eines Planeten kønnen Asteroiden eine stabile Bahn einnehmen und besgten Planeten folgen (oder voraus eilen). Diese Asteroiden werden ueblicherweise „Trojaner“ genannt. Die Erde hat einen (bekannten) Trojaner.

Jupiter hat Tausende. Traditionell erhalten diese Namen von Figuren des trojanischen Krieges (daher der Name). Die vorauseilenden Asterioden (L4) sind das griechische Lager und die hinterhertrabenden (L3) das trojanische Lager. Nur Patroklos und Hektor befinden sich auf der falschen Seite. Tihihihi … da versucht wohl jemand seinem Schicksal zu entkommen ;).

Pakete effizient sortieren, 24/7, ohne Ferien- oder Krankentage. Ich finde leider nicht die Originalquelle zu dem Video.

Schaut ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch mal ruhig das ganze Video dort an. Es ist nur 1 1/2 Minuten lang.

Ich persønlich finde das alles ganz super. Ist das doch alles viel besser als die in diesem Artikel beschriebenen Sklavenverhaeltnisse, welche sonst in in der Branche herrschen. Ich erwaehnte es bereits vor 6 Jahren, und tue es nochmals: bitte lest den Artikel! Fuer mich war das der Grund, dass ich Amazon (oder Internetversand generell) nur dann benutze, wenn es gar nicht anders geht.

Scheisze ist natuerlich, dass der Leim der die Gesellschaft zusammen haelt immer noch die (Lohn)Arbeit ist und dass Menschen nur etwas „wert“ sind, wenn sie einer solchen nachgehen. Deswegen stimme ich dem ersten Kommentar unter dem verlinkten Originalbeitrag (im Allgemeinen) zu:

We need Universal Basic Income stat.

Der Titel meines Artikel(chen)s bezieht sich aber auf die „Qualitaet“ der aller-aller-meisten anderen Kommentare unter dem verlinkten Originalbeitrag. Sand-in-den-Kopf-stecken nenn ich das … und ja, ich schrieb das mit Absicht in dieser Reihenfolge.

Hier stellte ich einen Planeten vor, mit einem unmøglich kleinen Rekord. Dann traf ich auf zwei (!) Icy bodies (auf denen man landen kann) und BEIDE halten den Rekord fuer die kuerzeste orbitale Periode (dazu spaeter mehr). Der eine ist Pru Chruia CP-O b49-2 10 d

… und der andere Pru Chruia CP-O b49-2 10 e:

Am Namen erkennt man, dass es sich dabei um Monde zum zehnten Planeten handelt. Am Namen erkennt man aber nicht, dass diese sich in einem binaeren System befinden. Ebenso wie die Urpsrungswelt und deren Mond. Das sieht man aber im Orrery (der dicke Blob ist der Planet um den diese Monde ihre Bahn ziehen):

Das bedeutet also, dass die orbitalen Parameter in der Datenbank sich auf dieses binaere System beziehen und NICHT auf das Gesamtsystem. Mist! Aber wenigstens erklaert das die kleinen Werte. Oder?

Nun ja, der Wert der orbitalen Peridoe fuer diese zwei Himmelskørper betraegt 0.800000011920929 s! !!! !!!!!!!!!
Dabei kann es sich nur um einen Fehler handeln. Mglw. aufgrund fehlerhafter Datenuebertragung in den Anfangszeiten der Erforschung der Galaxis.

Wieauchimmer, weil ich nicht „Datengeistern“ hinterherjagen will, habe ich mich entschlossen die meisten Minimumrekorde (und alle daraus berechneten Grøszen) ab sofort zu ignorieren. Ebenso werde ich mich nicht mehr um die Bahnneigung kuemmern, da ich aus den Daten nicht eindeutig schlieszen kann, ob es sich bei dem Wert um die Neigung eines Kørpers bzgl. der Sonne oder bzgl. eines anderen Planeten handelt.

Dadurch vermindert sich die Zahl der zu besuchenden Himmelskørper betraechtlich. Aber das hat ja auch was Gutes. Dadurch bin ich mit diesem Projekt viel eher fertig … naja … viel eher … das wird immer noch ein paar Jahre dauern denke ich.

Weltraumkristalle hatte ich schon mal gesehen. Aber das war in einem besiedelten System und die Station wurde sicherlich auch dort gebaut um diese Wesen zu studieren.

Nun bin ich aber ganz weit drauszen und entdeckt einen ganzen Schwarm von denen:

Hierbei handelt es sich um eine andere Spezies (?), denn die blauen …

… sind Lindigoticum Ice Crystals und die rosafarbenen …

… Roseum Ice Crystals.

Diese Kristalle sind zwar riesig, aber an den Bruchstuecken erkennt man wie fragil diese Strukturen sind. Und nur um das klar zu stellen: Ich habe die NICHT kaputt gemacht!
Wenn man genau hin schaut, dann sieht man in den Bildern auch, dass diese Wesen eine Art gasførmige „Schutzhuelle“ umgibt. Diese entzieht den darin befindlichen Kørpern Waerme. Das schliesze ich daraus, dass meine Fenster zufrieren, wenn ich nahe ran fliege.

An einer anderen Stelle in dem Ring fand ich eine dritte Spezies — Purpureum Ice Crystals:

Ansonsten passierte nichts weiter Bemerkenswertes, auszer, dass ich auch noch Ammoniakwelt #86 entdeckte:

333_86th NH4

Neulich las ich einen wichtigen wissenschaftlichen Artikel, den ich euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, waermstens ans Herz lege. Dabei handelt es sich um „Secure Communications Over Insecure Channels“ von Ralph C.  Merkle in Communications of the ACM, volume 21, number 4, p. 294–299.
Zum Einen ist der Artikel ganz vorzueglich geschrieben. Ich habe das auf die lange Bank geschoben, aber es war die reinste intellektuelle Freude den zu lesen. Zum Anderen ist das aus historischen Gruenden von Interesse, weil hier zum allerersten Mal øffentlich die Idee der Publc-Key Kryptographie diskutiert wird.

Nun dachte ich jahrelang, dass ich da nicht schlau genug fuer bin. Und fuer die ganz spezifischen Protokolle und Methoden, die heutzutage verwendet werden, ist diese Einschaetzung sicherlich auch weiterhin gueltig. Aber die Grundidee ist ganz einfach.

Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser kennt sicher normale Kryptographie. Jeder Buchstabe eines Klartextes wird um eine gewisse Position im Alphabet verschoben. Um es schwerer zu machen kann man sagen, dass bspw. ein „E“ um 14 Stellen nach rechts verschoben wird, ein „M“ um 7 Stellen nach links, ein „V“ um 2 Stellen nach rechts usw. usf. Selbst normale Kryptographie ist deutlich komplizerter als dies, aber als Idee soll das reichen.
Diese Verschiebungsanweisung ist nun (mehr oder weniger) der sogenannte Schluessel. Es ist superwichtig, dass dieser Schluessel geheim gehalten wird. Und darin liegt das Problem. Denn um dem Gespraechsteilnehmer vertrauen zu kønnen, muss ich den Schluessel persønlich abgeliefert haben. Das ist ein bisschen komplizierter, wenn ich in Norwegen, und die zweite Person in Kanada ist.

Die revolutionaere (und wahrlich geniale) von Merkle war nun, dass man den Schluessel in der Zeitung verøffentlicht und dass trotzdem sichere Kommunikation møglich ist. Wie geht das?

Nun, das Prinzip ist ganz einfach. Anstatt eines Schluessels generiere ich 1 Million durchnummerierte Schluessel. Das geht schnell. Dann bringe ich diese Schluessel mittels eines einfachen Algorithmus „durcheinander“. Dabei ist zu beachten, dass die Nummerierung erhalten bleibt. Im Wesentlichen verschluessele ich also den Schluessel (und dessen Nummer); oder wie Merkle es schreibt: die Information (der Schluessel + Nummer) wird „verpuzzelt“. Ach ja, Schluesselnummer und Puzzlenummer haben NIX miteinander zu tun. Schluessel #23 kønnte bspw. in Puzzle #23017 verborgen sein.

Das Puzzle zu løsen dauert nun aber VIEL laenger als besagte Information zu verpuzzeln. Man stelle sich ein ganz normales tausend Teile Puzzle vor. Das dauert ewig um es fertig zu bekommen. Aber erst wenn es fertig ist, liegt das Bild (die Information) vor. Aber es dauert nur die kurze Zeitspanne vom Tisch runter auf den Fuszboden um die Information wieder durcheinander (und somit unleserlich) zu machen.

Soweit das Prinzip. In der Kryptographie sind das natuerlich mathematische Funktionen, die in eine Richtung (Verpuzzelung) leicht und in die andere Richtung (Entpuzzelung) unheimlich schwer sind. Ein Beispiel waeren Exponentialfunktionen. Die gehen schnell zu berechnen. Die Umkehroperation (den Logarithmus berechnen) dauert im Vergleich ewig. In Wahrheit werden nicht Exponentialfunktionen sondern urst krasse mathematische Badonkadonks benutzt.

Nun haben wir aber nicht nur einen verpuzzelten Schluessel + Nummer, sondern eine Million davon. Man nehme an, dass es ca. eine Stunde dauert diese zu erzeugen. Diese 1 Million Puzzle werden in der Zeitung verøffentlicht. Der richtige Gespraechspartner nimmt sich davon EIN EINZIGES Puzzle heraus und løst es. Man nehme an, dass die Løsung eines Puzzles auch eine Stunde dauert. Also 1 Million mal laenger, als es zu erstellen, aber der richtige Gespraechsteilnehmer muss es ja nur ein einziges Mal machen. Damit hat besagter Gespraechsteilnehmer einen Schluessel. Jetzt muss ich nur die Nummer dieses Schluessels wissen und dann kønnen wir verschluesselt kommunizeren. Denn ich habe ja alle Schluessel unverpuzzelt bei mir rumliegen und mein Gespraechsteilnehmer hat den gleichen Schluessel eben gerade entpuzzelt.

Falls ein bøswillig Teilnehmer die Nummer „abfaengt“ tut das nichts zur Sache, denn die Nummer ist ja nicht der Schluessel selber. Der bøswillige Teilnehmer hat zwar auch alle Puzzle aber im Schnitt muss die Haelfte davon geløst werden um die richtige Information zu erhalten. Das waeren dann fuenfhunderttausend Stunden oder ca. 57 Jahre.

Obercool wa! Aber wie gesagt, das ist nur das Grundprinzip an und fuer sich und in der Praxis ist das alles viel krasser.

Damit habe ich zwei Gruende gegeben, warum es sich lohnt diesen Artikel zu lesen. Der dritte Grund ist, dass ich in dem dort gegebenen (Pseudo)Code etwas sah, was heutzutage bestimmt nicht mehr durch den sog. „Review“-prozess gehen wuerde:

*lacht* … allein dafuer lohnt sich das zu lesen :)

Ich zeige ja nicht alles auf meiner Reise. Aber so einige Dinge sind doch auszerhalb des gewøhnlichen und immer Gleichen, ohne dass ich viel dazu schreiben kønnte.

So wie Smootoae PC-D c12-35 1, dem Metal-rich body mit der kuerzesten groszen Halbachse (18998.193270103446 km) und dem kleinsten orbitalen Durchmesser 118975.40133737856 km. Das macht zwei Rekorde. Weil man auf dem Planeten auch landen kann verdoppelt sich die Anzahl der Rekorde die dieser Planet haelt.

Wait! What? Eine grosze Halbachse von weniger als 20-tausend Kilometern? Der Planet muessten doch INNERHALB des Sterns seine Bahne ziehen. Das ist møglicherweise ein weiterer Fehler in den Daten. Aber das muss ich erstmal genauer untersuchen.

Wieauchimmer, aufgrund dieser Zahlen bewegt sich der Planet unheimlich schnell. Die Bahn meiner Sonden ist deutlich gekruemmt:

Das ist aber nicht so spannend und weil ich ja als Bedingung habe, dass ich auf jedem Rekordhalter auf dem man landen kann auch landen sollte, hier ein Bild eines simultanen Sonnen- und Mondaufgangs … oder -untergangs … ich schreibe mir nie auf, auf welcher Seite des Planeten ich mich befinde:

Ich mag die Gegensaetze in diesem Bild. Leider musste ich weit heraus zoomen um alles auf’s Bild zu bekommen; deswegen scheint (!) der Mond deformiert.

Auszerdem war die Landung eine gute Gelegenheit mal meinen Jumpdrive zu reparieren. Durch die vielen neutronensterngeboosteten Spruenge ist der naemlich ziemlich mitgenommen.

Ich landete auch auf Auphairsts EE-S b10-0 B 1. Mit einem Wert von 89.99812796325034 Grad ist dies die Rocky Ice world (auf der man landen kann) mit der grøszten axialen Neigung. Aber an und fuer sich ist auch dieser Planet voll langweilig. Deswegen schaute ich mir lieber noch einen Sonnenaufgang an:

Vielleicht nicht spektakulaer, aber genau der Grund, warum ich all diese vielen Stunden im Pilotensitz verbringe.

Ach ja, wenn ich Bilder auf Planeten zeige, dann sind das natuerlich immer die Rekordhalter, auf denen ich mich befinde.

Dann war da noch Plaa Briae SX-U d2-15 AB 3:

Dies ist kein Rekordhalter, aber die Laenge der groszen Halbachse des Planeten (ohne Grøszenordnung!) uterscheidet sich nur 5.515495393737524 x 10-9 (ohne Einheit) von der Boltzmann-Konstante. Nur zwei andere bisher bekannte himmlische Kørper haben eine Charakterstik mit einem Wert der dieser Konstante derart nahe kommt — Dryaa Pri FC-Y c16-2772 A 4 und Striechooe TJ-Q e5-0 A. Aber beide sind deutlich weiter von mir weg, weswegen ich hier hinflog.

Zum Abschluss fuer heute dann der Pizzaschneider:

Naja … das war nur Zufall, dass der braune Zwerg, in dessen Orbit sich Pro Chruia KI-K d8-68 3 befindet, gerade in einer solchen Position war, sodass es so aussieht, als ob er auf den Ringen entlang rollt. Ah ja … besagter brauner Zwerg hat auch Ringe, krass wa! Ein Stern mit Ringen.

Aber eigentlich war ich hier wegen des Planeten. Ist es doch der Class III gas giant mit der geringsten Gravitation von nur 0.2829573341208086 g.

Das erinnerte mich natuerlich an das allererste Mal als ich einen Ringplaneten besuchte. Meine Faszination fuer das Universum ist seitdem nicht geringer geworden.

Nach dem Update der Daten poppte pløtzlich ein neuer Rekord auf: Fleckeou UH-T b37-0 B. Auf der Karte war das System nicht all zu weit von mir entfernt … naja … insgesamt musste ich einen Umweg von 25-tausend Lichtjahren machen. Aber besser jetzt als wenn ich zurueck in der Bubble bin. Dieser Stern hat mit einem Wert von 89.999527 Grad den grøszten orbitalen Neigungswinkel aller M (Red giant) Star’s.

Aber wie man in dem Bild des Orrery sehen kann, bewegen sich Haupt- und Sekundaerstern in der gleichen Ebene! Aufgrund nicht vorhandener Planeten fragte ich mich da, wie besagte invariable Planetenebene eigentlich definiert wird.
Ich kam dann dahinter, dass die urspruengliche protoplanetare Scheibe diesen Neigungswinkel bestimmt. Und bereits vor fast 1300 Jahren (genauer 2019) fand man Beweise dafuer, dass eine solche polare Konfiguration gar nicht so selten ist. In dem hier vorliegenden Fall formten sich auszerdem keine Planeten und besagte Scheibe wurde zerstørt.

Aber das ist noch laengst nicht alles, denn das hier …

… soll ja ein „Red GIANT“ sein. Aber bei genauerer Vermessung stellte sich heraus, dass der Radius dieses Sterns KLEINER ist, als der des Primaersterns. Letzterer ist aber als „Red dwarf“ katalogisiert.
Ich weisz, ich weisz, das hat zwar durchaus was mit Grøsze, aber vielmehr auch mit dem Enticklungsstand des Sterns zu tun. Aber wenn ich „Giant“ (oder „Dwarf“) høre, dann will ich auch ’n riesigen (bzw. winzigen) Stern vor der Nase haben.

Deswegen schaute ich mir mal den kompletten Datensatz aller (registrierten) Sterne der Galaxis an.
Als Zusammenfassung sei dies gesagt. VIELE Sterne haben Radien, die ueberhaupt nicht zum Namen passen. Das muss ein Bug im System von Universal Cartographics sein. Deswegen habe ich mir einfach meine eigenen Grenzen ausgedacht, ab wann ein Stern als (Super) Riese oder Zwerg anzusehen ist:
– der Radius von Riesen muss mindestens 23 solare Radien betragen,
– der Radius von Super-Riesen muss mindestens 230 solare Radien betragen und
– (regulaere, also nicht weisze) Zwerge muessen kleiner sein als ein solarer Radius.

Falls ein Stern in der Riese/Zwerg-Kategorie kleiner bzw. grøszer ist, so erkenne ich das nicht an und ein entsprechender Rekord geht an einen richtigen Riesen/Zwerg … mit Ausnahme von diesem hier … sozusagen als „Belohnung“, dass ich auf dieses Problem aufmerksam gemacht wurde.

Und zum Abschluss die ueblichen Bekanntmachungen: Ammoniakwelten #83, #84 und #85 entdeckte ich naemlich auch noch.

O! M! G! Ich hatte davon schon vorher gelesen, aber dachte, dass das Original fuer immer auszerhalb meiner Reichtweite sein wird. Aber hier ist es.

Warum hatte ich von so einem eher obskuren Comic bereits gehørt? Nun ja:

[…] [It] was a key visual reference for Blade Runner.

Und der bekannte Probe Droid aus „The Empire Strikes Back“? In diesem Panel ist das Original im Hintergrund zu sehen und …

George Lucas directly copied the launchpad sentinel for the look of the probe droid in The Empire Strikes Back, completely preserving Moebius‘ original design.

Warum finde ich das so toll? Ganz einfach: dies ist der Ursprung vieler Dinge, die aus dieser sehr begrenzten Sphaere in die echte Welt uebergingen. Massiv katalysiert durch eben auch Blade Runner und Star Wars.
Oder wie William Gibson es besser formulierte:

[…] I started to take a certain delight in the way the film [Blade Runner] began to affect the way the world looked. Club fashions, at first, then rock videos, finally even architecture. Amazing! A science fiction movie affecting reality!

Und heutzutage … nun ja … der Ursprung der Hackerkultur ist ganz massiv von diesen Quellen beeinflusst. Und Hacker regieren heute die Welt! Sei es mehr oder weniger direkt via bswp. google oder einfach nur die Hacker, welche die ganzen grundlegenden Technologie programmieren, und frei zur Verfuegung stellen, auf denen ueber 90 % unserer (westlichen) Welt basiert.

Schon geil, dass ich, und ab heute auch ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, jetzt endlich mal das Original bewundern konnte :) .

Es ist vollbracht! Aber der Reihe nach.

Neutronensterne (und auch weisze Zwerge) haben Jets aus relativistischen Teilchen. Diese kann ich nutzen um meinen Jumpdrive temporaer aufzuladen. Fuer einen Sprung erhøht sich dadurch die Sprungreichweite um den Faktor vier!

Aber in all meiner Zeit als Pilot habe ich Neutronensterne (oder weisze Zwerge) gemieden. An den Dingern kann ich keinen Treibstoff nachfuellen (das geht nur bei Sternenklassen O, B, A, F, G, K and M) und die Jets schaedigen meinen Jumpdrive. Sollte ich aus Versehen in die gravitative Sperrzone der Sternenleiche gelangen waehrend ich in einem Jet bin, so werde ich aus dem Hyperraum geschmissen und im Normalraum schaedigt der Jet massiv ALLE Systeme. Sehr viele Piloten haben auf diese Weise ihre Schiffe verloren.

Hinzu kommt, dass man in einem Jet nicht mehr steuern kann, weil dieser einen aufgrund der dort herrschenden Kraefte hin- und her“schmeiszt“. Man muss in den Jet also derart reinfliegen, dass das Schiff vom toten Stern weg fliegt und durch den initialen Impuls verlaeszt man besagten Jet dann wieder. Beschleunigung ist møglich, aber das betrifft dann nur den Betrag, aber nicht die Richtung des Impulsvektors.
Horrorgeschichten von Schiffen die ihren Jumpdrive aufladen wollten und alles richtig machten, aber dann pløtzlich umgedreht wurden und direkt auf den toten Stern zuflogen (mit oben geschilderten Konsequenzen) machen in den Bars so ziemlicher aller Raumstationen die Runde.

Nun ist’s aber so, dass ich auf meiner Reise wirklich viele Lichtjahre fliegen muss. Und Neutronensternjet geboostete Spruenge waeren sehr hilfreich und wuerden meine Reisezeit mitunter deutlich verkuerzen. Also unterhielt ich mich mit erfahreneren Piloten. Dadruch lernte ich zum Einen wie der ganze Anflugs- und Aufladeprozess vonstatten geht. Zum Anderen wurde meine Angst im Jet pløtzlich herum geworfen zu werden etwas gemindert. Denn Kassiopeia ist ein groszes Schiff und dadurch relativ stabil in diesen Jets. Was ich oben schrieb gilt vor allem fuer kleine und leichte Schiffe.

Und hier ist der (fuer mich) historische Augenblick dokumentiert; kurz vor meinem ersten Neutronensternjet geboostetem Sprung:

Man beachte, die Entfernung des Zielsystems: 313 Lichtjahre … krass wa! :) … ist doch meine regulaere Sprungreichweite nur ca. 79 Lichtjahre.

Ansonsten kein Rekord heute, aber ich fand Ammoniakwelten #81 (mit wunderschønen, zweifarbigen Ringen) und #82 und ELW #66: