werden auch hier auf Posten gesetzt, wo sie nicht zu viel anstellen koennen … so wie das (ehemalige) „Magdeburg 1200 Komitee“, welches jetzt die ach so wichtigen Poster erarbeitet und aufhaengen laeszt mit der lustigen Magdeburger Mutti die schimpft, wenn die Waende verziert werden oder der Hund in’n Sandkasten kackt … muss man halt wiederkommen, wenn da jemand sitzt der Ahnung von dem Jobb hat den sie (oder er) macht … wenigstens wusste diese Person, wo eine andere Person sitzt die Ahnung hat und konnte mich da hinschicken … es kann natuerlich auch sein, dass ich mich voellig bzgl. den Kompetenzen der Person ueber die ich hier gerade schimpfe irre und sie nur gerade unter starken Medikamenteneinfluss stand oder so …
Und nun die lange erwarteten letzten zwei norwegischen Vornamen:
Amund Gjerde und Turid Worren
Nun haben alle Nachzuegler noch einige Tage Zeit ihre Tips abzuegeben … die Zeitspanne wird dabei willkuerlich von mir festgelegt … danach gibt es die voller Sehnsucht erwartete Aufloesung .oO(kann man etwas sehnsuechtig erwarten, wenn man das gar nicht vermisst *ueberleg*)
Auf den Tueren hier sind desoefteren Aufkleber drauf mit den groszen Aufschriften
SKYV
bzw.
TREKK
Skyv ist ja eindeutig als schieben zu identifizieren … aber trekk bedeuten NICHT dass man druecken muss … merken kann man sich das ueber den Trecker … denn der schiebt ja auch nicht den Pflug vor sich her … trotz dieses Wissens lauf ich quasi fast taeglich gegen Tueren, weil mein Auge das trekk wahr nimmt und durch meinen Geist meinen Koerper veranlasst gegen die Tuer zu druecken … mal sehen wann ich das ueberwunden habe.
Und weil es grad so schoen ist noch zwei weitere Namen fuer heute:
Bård und Rune
Damit naehern wir uns dann auch dem Ende des Gewinnspiels … beim naechsten Mal ist dann der Doppelnamentag und danach lass ich allen Nachzueglern und Nicht-regelmaeszig-meinen-Blog-lesenden-Lesern noch eine Weile Zeit, bevor ich die Bedingungen bekannt gebe und diejenige (oder denjenigen) benenne, der die Ueberraschung zugeschickt bekommt :)
Waehrend ich derart sozialisiert bin, dass ich mit meinem Fahrrad immer versuche auf der „richtigen“ Seite zu fahren (ok, ich mach das auch aus Sicherheitsgruenden) ist es hier so, dass 5,5 von 11 Fahrradfahrern auf der „falschen“ Seite mit ihrem Fahrrad fahren. Das schoene ist, dass es darueber keine kleinlichen, armseligen Diskussionen in Internetforen drueber gibt, denn Acht geben und gegebenenfalls Ruecksicht nehmen (und natuerlich der Gebrauch des gesunden Menschenverstands) geht hier vor kleinkarierte Gesetze. Dies moechte ich an zwei Beispielen illustrieren
1.: Wenn ich mit Kinderwagen (oder dem Hugomobil) an einem Fuszgaengerueberweg anhalte und mit meinem Verhalten deutlich anzeige, dass ich den Verkehr nicht unnoetig aufhalten moechte, da ich genuegend Zeit habe, dann erkennen die meisten Autofahrer dies und fahren auch weiter (wie von mir beabsichtigt). In Dtschl. ist dies ein Grund durch die Fuehrerscheinpruefung zu fallen. Lasse ich hingegen die Intention erkennen, dass ich die Strasze ueberqueren moechte, so bremsen die Autofahrer ihr Gefaehrt oft schon fuenfzig Meter vorher ab, sodass sie zehn Meter vor dem Zebrastreifen zum stehen kommen.
2.: Sicherlich den geografischen Gegebenheiten geschuldet (um nicht sagen zu muessen, dass es hier ja immerzu und das ganze Jahr ueber dunkel ist und wir die Sonne nur aus Sagen und Geschichten von Verwandten und Bekannten aus dem tropischen Mitteleuropa kennen) ist, dass hier die meisten Fuszgaenger und Fahrradfahrer (vereinzelt gar Hunde) bei Aktivitaeten bei denen sie nicht von Waenden umschlossen sind (wenn sie also als Teilnehmer am Straszenverkehr gelten) mindestens diese stark reflektierenden Baender um einen (manchmal zwei) Arm(e) oder ein (manchmal beide) Bein(e) haben … mich duenkt, dass es sich dabei eigentlich gar nicht um reflektierende sondern um fluoreszierende Baender handelt … oder (einschlieszendes oder) bei ihrer Teilnahme am Straszenverkehr eine neongruene Warnweste tragen … fuer kleine Kindergarten- und Schulkinder ist dies anscheinend sogar eine Pflicht … und das obwohl hier sogar einige Waldwege beleuchtet sind … nicht mehr lange und ich werde dies auch fuer mich einfuehren … diese fluoreszierenden Baender hab ich schon, ich muss nur dran denken die auch umzumachen
Die namen fuer heute:
Sedsel und Svein
wir haben den schlechtesten Praesidenten aller Zeiten ueberlebt … zumindest nach dem Urteil des Dagblads
’n schoenes Beispiel fuer den norwegischen Humor und die norwegische Ehrlichkeit :)
And now for something completely different (sic!):
Ganz im Sinne der neoliberalen Scheisse die trotz des momentanen Zusammenbruchs der Weltwirtschaft immer noch ueberall als das Mittel der Erloesung propagiert wird, aendert sich die Wortwahl im (diesbezueglich so wichtigen) alltaeglichen Sprachgebrauch der bei den Leuten als „wichtig“ perzeptuierten Medien … und es faellt wieder niemandem auf. Bei der Kinovorschau des ehemaligen Nachrichtenmagazins ist eigentlich nur „Waltz with Bashir“ von Interesse (ab 2:05) … ein eindeutig als Denkmal gegen den Krieg zu erkennender Film … dennoch wird er bei 3:49 als Kriegsfilm betituliert … geht ja auch nicht, dass jemand was gegen dieses Mittel des Machterhalts haben koennte :( … an dieser Stelle moechte ich auf die Sapir-Whorf-Hypothese verweisen, dass die Sprache die Gedanken formt und nicht umgekehrt … etwas das auch der Romanist Victor Klemperer aeuszerte waehrend seinen Untersuchungen zur Sprache des dritten Reiches
Nach laengerem Ueberlegen ob dies bei diesem Thema angebracht ist, dann doch noch die Namen fuer heute:
Monrad und Hagbart (ueber den ich mich sehr freute :) )
In Dtschl. kenn ich mittlerweile mehr als eine Person die ihren Job scheisse findet … nicht wegen der Bezahlung, nicht wegen der eigentlich Arbeiten, sondern wegen der schlechten internen Strukturen / Handlungsweisen ueber die nicht geredet wird / von denen „die Chefs“ nicht wollen, dass diese geaendert werden und wenn das ’n Mitarbeiter anspricht, wird er mit mehr Geld ruhig gestellt …
Hier wurde ich nach ca. einem Monat von Erik gefragt, ob es mir gefaellt, ob alles in Ordnung ist, ob ich etwas aendern moechte oder ob ich etwas das ich von frueher kenne in den internen Strukturen des NanoLab etablieren moechte … nach einem Monat ist das etwas schwierig, weswegen Hanna meinte, dass wir das am Besten nach sechs Monaten nochmal evaluieren … die viel groeszere Schwierigkeit ist, dass ich aus einem so schrecklichen System komme (ohne das gewusst zu haben, schliesslich bin ich damit „grosz geworden“ und es war allees normal), dass ich jetzt quasi im Vorhof zum Paradies bin … oder anders: eine Bekannte von uns die wegen ihrem Freund nach Norge kam und eigentlich gar nicht hier sein wollte sagt nach ca. vier Jahren, dass sie es nicht bereut hat :)
auch fuer uns Leute aus Dtschl. etwas befremdlich, sind die ernsthaften (aber liebevollen) Frage nach Dingen, die die Arbeit ueberhaupt nicht betreffen … beispielsweise ob die Familie gut angekommen ist und sich wohl fuehlt … wie es so laeuft mit dem „in Norwegen zurecht finden“ … wie das Wochenende war … soziales Zeug eben fuer die „richtige Chemie“ im Team … und das nicht nur zur obligatorischen Weihnachtsfeier … … … alles Dinge, die ich noch lernen muss
die Namen fuer heute:
Odd und Guttorm
Neulich haben wir endlich unser Holz bekommen … die Verzoegerung lag aber nicht am Lieferanten sondern an uns … und das Holz wurde uns (quasi) direkt vor die Haustuer geliefert … dummerweise ist unsere Garage eine (Berg)Etage tiefer … der Lieferant hatte aber schon die Klappe des LKWs hinten runter gemacht (also auf die 90 Grad Stellung (wenn „hoch“ die Nullstellung ist … bzw. dann ist es ja eher -90 Grad) … bzw. parallel zum Boden) … und die Palette mit dem Holz stand bereits drauf … aber warum denn die Palette wieder auf die Ladeflaechen hucken, dort sichern und dann die Klappe hoch machen … reicht doch auch, wenn die Klappe auf ca -80 Grad gestellt wird und dann kann man auch schon mal so den Berg runter … den ersten Teil rueckwaerts … dass da noch andere Autos standen ist ja nicht so schlimm … dann um eine rechtwinklige Kurve und die naechste Strecke zwar vorwaerts aber mit ca. 50% (gibt es eigentlich in html einen Festabstand? … kein Abstand zwischen Zahl und Prozentzeichen ist haesslich, aber ein voller Leerraum ist haesslicher) Steigung … dann die naechste rechtwinklige Kurve und eine ueble Holperstrecke mit zahlreichen Schlagloechern und tiefen Regenwasserrinnen weiter … und dann waren wir da …
Die Namen fuer heute:
Alf und Kåre
und der Winter kommt anscheinend mit langen Schritten … gestern sah ich den ersten Schnee auf einem Auto, dass anscheinend von weiter oben kam und heute waren die Pfuetzen zugefroren und tauten auch nicht wieder auf tagsueber. Dazu uebrigens herrlichster Sonnenschein.
Ansonsten kuendigt sich hier Weihnachten nicht durch das Auftuermen von entsprechendem Trockengebaeck an (auch wenn meine Liebste behauptet in irgendeiner dunklen Ecke derartige Kekse gesehen zu haben), sondern es wird das Weihnachtsbier (und auch die Weihnachtsbrause wie mir meine Liebste gerade sagte) ausgeliefert … hier ein Beweisfoto (jul = Weichnacht(en), brygg = Gebraeu)
Natuerlich hab ich die Marke rein zufaellig und unter keinen anderen Gesichtspunkten als den um dies als das Naeherkommen des Weihnachtsfestes zu illustrieren ausgewaehlt *grins* (An welche Stelle kommen die Kommas in diesem Satz?). Ach und wo ich gerade dabei bin … neulich auf dem Workshop in Kopenhagen war auch ein Søren Dahl dabei und ein gewisser Herr Dahl hat auch Trondheim mit aufgebaut … oder geplant oder so … jedenfalls wird seine Statue am Hafen von den Moewen vollgekackt.
Und nun noch die Namen (heute mal mit was einfachem):
Gerd und Frude
stellte ich bereits vor einigen (mittlerweile vielen) Tagen fest … so ungefaehr in der dritten Woche die ich hier war … dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mit der Gesamtsituation zufrieden bin :). Frueher war ich nicht unzufrieden … ich mochte meine Studiensituation sehr, auch waehrend meiner Doktorarbeit war das groesztenteils so … Privat war es meistens echt toll (spaetestens ab 2005) … nur eben hab ich mich nie so gefuehlt, als ob ich irgendwo angekommen waere … nie zu Hause … nicht getrieben, aber eben nicht mit der Gesamtsituation zufrieden … das ist nun anders … rationale Gruende dafuer? … nun ja … dafuer gibt es ja den Blog … so nach und nach kann ich das hoffentlich explizit machen und das Rundumwohlfuehlgefuehl fuer euch in Worte packen … vermutlich erklaert das auch, warum ich noch kein bisschen „Heimweh“ habe (warum auch, schlieszlich bin ich ja zu Hause und die Heimat ist da wo das Herz ist) … vom Brot vielleicht mal abgesehen … und bereits jetzt die (Weihnachts)Reise nach Dtschl. eben nur „woanders zu Besuch“ ist und keine „Rueckkehr in die Heimat“ …
Hinzu kommt (oder dazu bei traegt) (und das fiel mir in der letzten Woche auf), dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mit meinem Jobb zufrieden und gluecklich bin … mit meiner Arbeit war ich auch frueher zufrieden, nur eben meistens nicht mit dem (Arbeits)“Umfeld“ in das nicht nur die Kollegen fallen sondern auch ganz allgemeine (Arbeits)Bedingungen welche hier auch zum Teil schon angesprochen wurden.
Die Namen fuer heute:
Terje und Jarle
HAHA … reingelegt … es geht noch nicht um den Gewinner meines Gewinnspiels … sondern es geht darum, dass wir nicht nur in verdens beste landet wohnen … nein nein … wir haben auch noch die besten Koeche der Welt (via Martin). Und wer musste sich (wie zu erwarten) geschlagen geben … die Schweden … und wo wir grade dabei sind:
Ein Schwede und ein Norweger sitzen im Bus. Ploetzlich ruft der auf der ersten Bank sitzende Schwede zum hinter ihm sitzenden Norweger:
„Ich bin vor dir am Ziel!“
Die Namen fuer heute:
Lillian und Åsne





