Kultiviert und freundlich wie die Norweger nunmal sind schreiben sie nicht „Sau“ auf die Heckscheibe von dreckigen (oder wie in diesem Fall verschneiten) Autos, sondern sie geben lieber Pi exakt an.  PI Mit diesem Beitrag habe ich dann auch (temporaer) mein Ziel erreicht durchschnittlich mehr als sieben Beitraege pro Monat veroeffentlicht zu haben. Schon toll dieser Blog, ikke sant!

… im Bus Platz machen:

Death

So ist er … der ganz spezielle norwegische Humor :). Das Schoene daran ist, dass man das in sehr vielen der Busse hier findet.

… hier im schoenen Norwegen.

Ein kleines Maedchen das ganz begeistert zum einkaufen faehrt. Voller Begeisterung das Fahrrad anstellt. Und dann voller Begeisterung in den Laden geht, ohne sich zu kuemmern, dass das Rad nicht angeschlossen ist.

So schoen kann es sein ist es, in einer Gesellschaft zu wohnen, wo sich die Buerger einander vertrauen.

… deswegen Selbsbeweihraeuchere ich mich mal ein bisschen.

Hintergrund: Ich gebe ja auch Kurse fuer Studenten, unter anderem auch Kurse in Elektronenmikroskopie (SEM). Gestern schrieb mir ein Student (der natuerlich an dieser Stelle anonym bleibt) Folgendes:

By the way, we have all had several courses and lectures regarding SEM, STEM, DF/BF-imaging etc. This lecture was by far the most understandable, clear and precise lecture on these issues I have ever had (and I speak for many of us). Just letting you know. (sic!)

Das ist noch besser gewesen als damals der Leiter des Projekts zu mir meinte:

Ich finde es gut, wie hoeflich du immer zu allen bist.

Aber wer mich kennt, fuer den ist das ja nichts Neues, dass ich hoeflich bin und besonders gut Dinge erklaeren und verstaendlich machen kann *grinst*.

… tun sich so auf, wenn man mal ein bisschen rumschnueffelt.

So beispielsweise das zum schoenen Norwegen gehoerende Inselchen mit der top-level domain .bv.

In ueberraschend gut aufgeloester Qualitaet mit einem speziellen Programm eines bekannten Suchmaschinenherstellers hier zu finden: 54°26′S 3°24′E

*Ich lach mich kaputt* … schon ein bisschen verrueckt dieses Norwegen … aber ansonsten ganz normal.

… wird hier im schoenen Norwegen ganz grosz geschrieben (siehe dazu auch der gesunde Menschenverstand nach Kant). So ganz anders als dieser Gebots- und Verbots“fetischismus “ und der damit zusammenhaengende vorauseilende Gehorsam … ihr wisst schon wo ich meine.

So auch auf Wegen … ganz viele gibt es hier davon. Ganz viele auch abseits der offiziellen. Dazu gibt es dann ber keine Verbotsscchilder wie „Betreten der Gruenflaeche verboten“  oder die werden auch nicht einfach „wegplaniert“ oder mit dicken Wackersteinen blockiert, der allgemeinen Intoleranz wegen.

Kleiner Einschub:

Ganz im Gegenteil; sobald diese sog. „Trampelpfade“ sich ersteinmal dauerhaft etabliert haben, werden sie auch offiziell anerkannt und der Zustand durch (mehr oder weniger) bauliche Masznahmen stark verbessert; so aehnlich  wie diese Abkuerzung hier:Abkuerzung

(Dieses Bild wartet seit September 2008 darauf gezeigt zu werden)

Kleiner Einschub zuende

Dazu zaehlen natuerlich auch „Gebots“schilder der Sorte „Kein Winterdients – Betreten auf eigene Gefahr“. Der letzte Teil ist ja an und fuer sich auch ein Apell an den gesunden Menschenverstand; mit dem ersten Teil aber kriegt das den Beigeschmack eines „Wenn du nicht auf „uns“ (wer immer das auch ist) hoerst, wird es dir schlecht ergehen“ (denn Eigenverantwortung ist trotz aller groszen Toene in Dtschl. nicht wirklich erwuenscht), denn scheinbar gibt es ja ein groszes „Etwas“ oder einen groszen „Jemand“, der den Winterdienst woanders macht und ja scheinbar seine Gruende hat das dort nicht zu machen und dieser grosze Jemand wird schon wissen was er tut, weswegen man seinen Anweisungen auch Folge leisten sollte. Viel haeufiger sieht der zweite Teil aber so aus: „Keine Haftung fuer Schaeden“, was den ersten Teil des zuvor Gesagten obsolet macht und auch falsch ist, aber natuerlich viel besser das „Gehorsame“ anspricht – selber denken? Wozu?.

Hier im schoenen Norwegen mit seinen tollen Buergern sieht das so aus:

Auf eigene Gefahr

„Geschlossen – Verkehr auf eigene Fefahr“. Auf einem schmalen, halb zugewachsenen Weg, einen recht steilen Anstieg hoch, dessen Reibung oft auch nicht so optimal ist, da er auch gleichzeitig sich in eine Regenwasserrinne ueber die Jahre verwandelt hat und der natuerlich auch im Winter nicht vom Schnee befreit wird.

Und wie das so ist, wenn man auf die Eigenverantwortung setzt: die Leute beobachten die Situation und entscheiden selbst ob sie da langgehen oder nicht … und kein Blockwart ruft die Polizei.

Hach schon toll diese Gesellschaft in Norwegen

… als in Dtschl. werden hier auf Bauzaeunen hinterlassen:

Das Leben ist herrlich

„Das Leben ist herrlich“ … … … das ist doch toll, ikke sant! … So schoen sichtbar fuer alle positiv und und nicht so eine negative Grundstimmung verbreitend wie das woanders uebliche „Betreten der Baustelle verboten“.

Denn anstelle eines „Fahrraeder anstellen verboten!“ Schildes wird es nett formuliert:

Fahrraeder anstellen

(Sinngemaesze) Uebersetzung: „Sei nett, park dein Fahrrad nicht vor (eigtl. gegen) dem Fenster.“ … oder die noch nettere Uebersetzung: „Sei lieb, park dein Fahrrad nicht vor dem Fenster.“

Aber so ist sie eben die norwegische Gesellschaft … anstatt zu verbieten und zu bestrafen wie in Dtschl. appelliert sie lieber an den gesunden Menschenverstand und das nette Auskommen miteinander und arbeitet (indirekt) mit Belohnung. … Hach es ist sooooooo toll hier :) .

… gibt es hier nicht. Hier gibt es nur braunes Zeug das ich im Allgemeinen als „gepressten Zucker“ bezeichne. Schmeckt auch alles gleich. Dies ist sehr schade. (Wobei ich jetzt aber auch noch nicht in den Gourmetgeschaeften war).

(Aber ich moechte hier ja nicht aus dem Rahmen fallen und schreibe nun, warum das trotzdem gut ist.)

Durch diesen Umstand habe ich Schokolade sehr zu schaetzen gelernt. Und damit mein ich nicht den ueblichen sueszen Kram den es ueberall (in Dtschl.) zu kaufen gibt gibt sondern die gute dunkle Schokolade, gern auch mit 70% oder mehr Kakaoanteil. Frueher mundete mir die ueberhaupt nicht (welchem Kind schmeckt schon schwarze Schokolade), aber mein Opa schickte vor einiger Zeit ein Paket wo solche Schokolade drin war und eben selbige mundete mir so sehr, dass ich ein richtiger Liebhaber dieser Schokoladensorte geworden bin. Dies hat auch den Vorteil, dass ich Schokolade nun auch nicht mehr einfach nur reinstopfe tafelweise, denn von dunkler Schokolade kann man nicht viel mehr als 5 Stueckchen auf einmal essen, sondern sie so richtig geniesze.

Schon toll dieses Norwegen, ohne eigene (echte) Schokoladenkultur ;).

… zeige ich euch heute. Damit kann eine gute und wichtige Tradition als etabliert gelten: dDas Aufmerksam machen auf wichtige Werke.

Heute flatterte dieses wichtige literarische Kunstwerk von Weltrang in mein Buero:

The absolute Sandman I

Da sag ich doch mal voller Freude: JIPPPPIIIIIEEEEE!!!

Die weiteren drei Baende sollten bald folgen, ich werde meine interessierten Leser dann natuerlich darueber informieren.