Auch „die Guten“ waren natuerlich bei der SSGFC vertreten.

Soweit ich das uebersehen kann, haben so ziemlich alle Rebellenkostueme den Vorteil, dass man gut gucken kann und relativ beweglich ist. Hier ist ein Endor-Rebell zu sehen:

Das Foto muss wohl nach dem Tod des Imperators aufgenommen worden sein, denn Rebellen und impriale Sturmtruppen, das geht doch sonst gar nicht.
Die Rebellenkostueme haben den „Nachteil“, dass sie nicht so ikonisch sind, wie bspw. eben die Stormtrooper. … Ich steh doch so gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Auch der alte Ben Kenobi wandelte durch die Hallen:

Mit seinen „Jedi-Mind-Tricks“ hat er mich ganz kirre gemacht. Ich ist doch wohl eindeutig zu sehen, dass ich unter dem Helm ganz verwirrt aussehe.

Jedis waren noch mehr vertreten. Von gesteigertem Interesse fand ich dann aber nur noch Plo Koon:

Das Plo-Koon Kostuem hat schon eine krasse Maske, nicht wahr. Es soll wohl nicht so angenehm sein, diese zu tragen
In das Bild hat sich ein Umbrella-Lakai geschlichen. Die Nicht-Star Wars Kostueme sind aber einen eigenen Beitrag wert.

Da die Klonsoldaten ja vor Order 66 zu „den Lieben“ gehørten, ist Captain Rex in diesem Beitrag untergebracht:

Ich bin ziemlich sicher, dass dieses Kostuem aus der „Clone Wars“ Zeihentrickserie entnommen ist. Dies sieht man an den Details des Kostuems. Das wirkt nicht zusammengebastelt aus „was immer sich gerade im Studio finden liesz“. Auszerderm denke ich, dass der Charakter, nicht lange genug in den Filmen auftritt, wenn ueberhaupt, als dass es genug Refernzmaterial geben kønnte um ein ordentliches Kostuem zu erstellen.

Auch die Bilder fuer diesen Beitrag wurden von meiner lieben Frau gemacht.

Letztes Mal schrieb ich etwas zum allgemeinen Vorgehen. Heute nun zeige ich euch, warum „sich verkleiden“ eigentlich so fantastisch ist.

Aufgrund der Masse der Bilder wird dies in mehreren Episoden geschehen. Ich kenn euch doch. Wenn da zu viele Bilder auf einmal gezeigt werden, dann guckt ihr euch die gar nicht ordentlich an :P .

Wiederum wurden alle Bilder von meiner lieben Frau gemacht.

Zunaechst einmal seh ich neben mir ziemlich toll aus, nicht wahr:

Hier sieht man, dass jedes Kostuem individuell und dem Erbauer angepasst ist. Wirklich gut sieht meine Ruestung also nur an mir aus.
der dritte im Bunde ist ein ziemlicher knorker Kerl aus Daenemark. Unser „persønlicher“ Waffenschmied. Er hat den T21-Light Repeating Blaster gebaut und war auch anderen Prop-Anfragen sehr freudig eingestellt gegenueber.
Die Droiden bekommen uebrigens einen eigenen Beitrag.

Als naechstes bin ich neben einem AT-AT Fahrer zu sehen (ist das ueberhaupt fahren? die Dinger laufen ja schlieszlich):

Auch wenn es von Weitem ein bisschen aussieht wie ein Strampelanzug, so ist es ab der Huefte aufwaerts im Detail doch ein richtig tolles Kostuem. Davon gibt es weltweit uebrigens nur 71.

Wem Farbe im Gesicht nichts ausmacht, fuer den ist Darth Maul sicherlich ein sehr tolles Kostuem:

Und weil wir gerade bei einem Darth waren, hier gleich noch einer:

Haeh? Wer soll das denn sein?
Dies ist Darth Nihilus. Ich kannte diesen Charakter vorher nicht.

Der Imperator war auch da, aber ein Foto fehlt mir. Aber mit einem Mitglied seiner Leibwache – eine Royal Guard – schaffte ich es ein Bild zu machen:

Ebenso ein echt tolles Kostuem. Wenn man schnell ist, kann es wohl in weniger als 5 Minuten angezogen werden. Meine liebste Frau erstellt so ein Kostuem fuer sich. Møglicherweise zu einem spaeteren Zeitpunkt werde ich es deswegen mal etwas genauer vorstellen.

 

Im Herbst 2010 hatte ich angefangen einen Beitrag zu schreiben. Dies wurde ausgeløst von einem Artikel den ich zuvor gelesen hatte, im Zusammenhang mit einem Interview, welches mich sehr beeindruckte.

Ich erinnere mich noch, dass ich aufhørte zu schreiben, weil es schon spaet war und dass ich dann die darauffolgenden Tage einfach keinen Nerv hatte weiter zu schreiben. Und dann vergasz ich den Artikel leider ganz.

Nun habe ich mal in meine Entwuerfe geschaut und festgestellt, dass eben dieser Artikel eigtl. verøffentlicht werden kann, so wie er ist. Es fehlt der zweite Teil, aber das was ich bisher schrieb, kann auch eigenstaendig stehen, auch wenn das Ende nicht ganz „rund“ rund. Es ist deutlich zu merken, dass ich abrupt aufhørte und dass da eigtl. noch was kommen sollte. Leider weisz ich nicht mehr, was das war. Dennoch møchte ich an dieser Stelle den fast fertigen Artikel verøffentlichen.

In letzter Zeit versuche ich in Artikel mit komplizierteren Sachverhalten und „ernsten Themen“ kuerze Saetze zu verwenden. Damit das Ganze leichter lesbar und den Gedanken besser zu folgen ist. Da ich aber schreibe wie ich denke, erfordert dies immer eine Nachbearbeitung der Texte. Ich habe mich dagegen entschieden, diesen Artikel diesbezueglich nachzubearbeiten. Nicht, weil ich keine Lust oder Zeit haette. Ich denke aber, dass es wichtig ist so wenig wie møglich Geschichtsrevision zu betreiben. Auch bezueglich der eigenen Historie. Im allgemeinen Leben ist das natuerlich nur sehr bedingt møglich. Aber bei dieser Sache kann ich das machen.
Der Artikel wurde eben tatsaechlich von einem etwas anderen „ICH“ geschrieben. Vieles von dem Geschriebenen ist mittlerweile ein integraler Bestandteil meines persønlichen Narrativs. Im Sinne des „Major Consensus Narrative“ (leider, ein viel zu kurzer Wikipediaeintrag dazu). Teilweise ist das dort (oder in den Artikeln) Geschriebene auch schon Teil des „minor consensus narrative“ meines sozialen Habitats geworden.
Ich lese ja nun auch bereits seit vielen Jahren Artikel zu und Studien ueber solche Probleme. Deswegen sehe ich solche Sachen _jetzt_ zwar nicht entspannter, aber bewusster … nein, eigentlich UNTERbewusster (dennoch nehme ich es bewusst wahr … verwirrend). Es laeszt mich jedenfalls nicht mehr sofort innerlich „explodieren“. .oO(Das kann man vermutlich auch abstumpfen nennen.)
Wieauchimmer, ich habe den Artikel bewusst in der damaligen Form belassen.

Im Text hatte ich eine detaillierte Notiz, dass noch etwas einzufuegen sei. Dies ist auch das Einzige von Relevanz, was ich direkt am Artikel aenderte. Indirekt habe ich „tote Links“ entfernt bzw. an nøtigen Stellen „technische“ Anmerkung gemacht. Ebenso wurden „Ueberbleibsel“ aus dem Erstellungsprozess, wie bspw. doppelt kopierte Saetze oder Rechtschreibfehler, korrigiert.

Auch den Titel habe ich aus mir naheliegenden Gruenden beibehalten.

Nach der langen Erklaerung nun der vergessene Artikel:

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Neulich hab ich einen sehr interessanten Artikel von Frank Rieger mit dem Titel: „We lost the war. Welcome to the world of tomorrow.“ gelesen.

Und gerade bin ich fertig geworden mit dem wohl besten Interview das mir in meiner ganzen Zeit die ich schon lesen kann jemals untergekommen ist (vielleicht mal abgesehen von (fiktiven) Interviews in Lemschen Romanen). Die vorangehende Aussage bezieht sich sowohl auf Inhalt, als auch auf die interviewte Person an sich und die Art und Weise wie das Interview gefuehrt wurde (siehe dazu auch der Medienkompetenz-Grundkurs von fefe). Da das Ganze deutlich laenger ist als ein gewoehnliches Zeitungsinterview heiszt es deswegen auch: „Conversations with Daniel Ellsberg“ und ist in sechs Teilen veroeffentlicht worden (am Ende des sechsten Teils gibt es Links zu allen anderen Teilen).

Im ersten Artikel geht es um eine ganz konkrete Bedrohung (auch in Dtschl.): die Herausbildung eines (weltweiten) Ueberwachungsstaates nach 9/11, (logische) Hintergruende, dazugehoerende Technologien und wie man damit umgehen kann (wobei sich dieser letzte Teil eher an eine eher kleine Gruppe von „relevanten“ Programmierern oder Aktivisten richtet). Daraus werde ich im Folgenden am meisten zitieren, denn in dem Interview geht es eher um (fuer uns) weniger konkrete Dinge wie bspw. die Pentagon-Papiere, Whistleblowing, Hintergruende zum Vietnamkrieg oder auch Zivilcourage. Letzteres ist es was diese beiden Schriften miteinander verbindet und weswegen ich  diese in diesem Beitrag verwende.

Soweit zur Einfuehrung. Meine Empfehlung: stoppt hier und lest zunaechst den Artikel von Frank Rieger.

Am Anfang schreibt er:

[…] the western democracies have become a playground for lobbyists [and] industry interests […] that have absolutely no interest in real democracy.

Leider gibt es dafuer nur all zu viele Beispiele und das ist auch nur das was bekannt wird. (Anm.: (fast) jedes Wort ist klickbar. Tote links wurden entfernt. Der vorletzte Artikel ist leider nicht mehr in seiner Gaenze frei verfuegbar, aber ein Abriss kann unter dem gegebenen Link noch gefunden werden.)

The “democracy show” must go on nonetheless. Conveniently, the show consumes the energy of those that might otherwise become dangerous to the status quo.[…] the illusion of participation.

Wer denkt nicht auch, dass gewisse Politiker (laengst nicht alle!) mal ein paar auf die Fresse kriegen sollten um Ihnen zu zeigen was wir von ihren „Vorschlaegen“ halten? Zum Glueck gibt es doch aber Petitionen, Demonstrationen, Mahnwachen etc. pp. und so Gedanken wie „Wo bleibt eigentlich die Revolution“ werden nur still und heimlich gedacht oder nur ganz wenigen vertrauenswuerdigen Personen gegenueber geaeuszert.

Soweit zur (zugegeben pessimistischen) Einfuehrung. Dann traegt er mal fuenf Punkte zusammen aus der  Sicht eines 60-jaehrigen Buerokraten.

First: paid manual labor will be eaten away further by technology

Diese Meinung haben auch andere (deutlich bekanntere Autoren) wie bspw. dieses Interview mit Jeremy Rifkin zeigt.

Das Maerchen der Vollbeschaeftigung (unter den traditionellen Gegebenheiten) scheint fuer „uns“ ja einfach zu durchschauen zu sein. Blosz wer waehlt denn dann eigentlich CDU, FDP und SPD? Ach ja die, die es nicht treffen wird weil sie mal ’n paar Jahre studiert haben um ihr Wissen und ihre Faehigkeiten auf den aktuellen Stand zu bringen.

Und er deutet auch an wen das treffen wird:

Not only the undereducated […]

Schwer zu glauben so mit frischem Abschluss, ohne Familie, gesund, flexibel, nicht abhaengig vom System und demokratisch interessiert, nicht wahr! Und wenn doch, dann ist es woanders (wo mglw. die oben erwaehnten traditionellen Gegebenheiten nicht (mehr) in dem Masze vorhanden sind) viel zu kalt und dunkel.

Und dann folgt eine (realistische) Einschaetzung wie das gehandhabt werden wird:

This [unemployed] part of the population needs to be pacified, either by Disney or by Dictatorship, most probably by both

Unrealistisch? Keineswegs, denn dieses Prinzip ist seit Anbeginn der „Zivilisation“ bekannt, erprobt und fuer gut befunden (und zumindest der „Disney-teil“ ist etwas bekannter unter dem Ausdruck „Panem et circenses“ geworden).

Der zweite Punkt (Klimawandel, damit verbundene haeufigere Katastrophen/Disaster und die Reaktionen darauf sind so offensichtlich, dass ich auszer diesem Satz nichts weiter zu schreiben werde.

(Anm.: das folgende Zitat ist natuerlich dann bereits zum dritten Punkt.)

Third: immigration pressure from neighboring regions will raise […] The nearly unavoidable reaction will be a Fortress Europe […] once ethical hurdles have fallen.

Der Artikel ist von Anfang 2006.

(Anm.: An dieser Stelle war die erwaehnte detaillierte Notiz. Die folgenden zwei Saetze wurden erst 2012 geschrieben.)

Mittlerweile stellt sich heraus, dass es schon seit Jahren mit der „ethical burden“ nicht mehr weit her ist. Dazu sei beispielsweise auf dieses befreite Dokument mit dem Titel „EUISS: What ambitions for European defence in 2020, Jul 2009“ verwiesen und auch Frontex gehørt ja zu der gern verdraengten Realitaet, was „EU“ eigentlich wirklich bedeutet.

Der vierte Punkt (Oel wird knapp und ein schmerzhafter Uebergang zu alternativen Energielieferanten) ist wiederum einfach nachzuvollziehen.

Der fuenfte Punkt ist wohl am allerwenigsten zu verstehen wenn man keine Ahnung hat. Entweder man reagiert total panisch oder total beschwichtigend. Es geht darum, dass all diese neuen Technologien (Nanotechnologie, Biotechnologie, Informationstechnologie etc.) unheimliche Gefahren in sich bergen, an die man nicht denkt. Es wird sicherlich nicht so sein, dass winzig kleine Roboterpartikel die Weltherrschaft uebernehmen, aber eigentlich weisz keiner was fuer Gefahren bspw. Nanopartikel wirklich beeinhalten, denn es gibt so gut wie keine Forschung dazu. Bei der Biotechnologie ist dies etwas besser erforscht, aber die wenigen Sachen die ich bzgl. der Nanotechnologie gehoert habe (auf einem ganz speziellen Workshop zu diesem Thema, deswegen leider keine Quellen) zeigen, dass auch hier grosze Gefahren liegen wenn man das nicht ordentlich handhabt. So bspw.  kann in modernen Farben Titanoxid drin sein (damit das normale weisz ein superweisz wird). Diese Nanopartikel an sich sind (tatsaechlich) harmlos in jedweder Konzentration (TiO ist eins der ganz wenigen ordentlich untersuchten (Nano)Materialsysteme, da es das schon so lange gibt), allerdings ist es moeglich dass die Partikel mit Si „beschichtet“ sind. Ist dies der Fall wird das ganze karzinogen! Nun mag man sagen: „ach nicht so schlimm, die passen da schon bei der Produktion drauf auf“; darauf kann ich erwidern: stimmt nur bedingt, denn als die Forscher das der Fabrik erzaehlten waren die ganz erstaunt, dass deren Partikel diese Beschichtung haben. Dann wiederum kann man sagen: „Ach nicht so schlimm, schlieszlich lecke ich ja nicht die Tapete an“; nun ja das stimmt, aber TiO ist auch in Sonnencreme drin!

Dies ist ein schlechtes Bsp. insofern, dass TiO an sich (wie gesagt) ungefaehrlich ist und weil die Produzenten jetzt drauf aufpassen, aber ganz generell zeigt es doch die Gefahren.

Ein anderes Bsp. waere diese moderne antimikrobielle  Kleidung mit Silberpartikeln drin. Es ist erwiesen, dass diese Partikel ausgewaschen werden. Und wo landet das Ganze? Im Meer! Und wenn man mal so drueber nachdenkt kommt man drauf, dass das Meer auf „seine“ Mikroben mglw. angewiesen ist.

Das Resultat dieser Zusammenfassung der derzeitigen Zustaende ist dann:

Strategically it all points to massive investments into internal security.

Das darauf Folgende:

Presenting the problem to the population as a […] choice between an uncertain dangerous freedom and […] survival under the securing umbrella of the trustworthy state becomes more easy the further the various crises develop.

[…] the loss of rights […] is happily accepted by a majority that can easily be scared into submission.

kommt einem auch wieder seltsam aktuell vor (aber nicht bedrohlich genug um sich echte Sorgen zu machen, denn schlieszlich wird es einen selber ja nicht treffen).

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Hier hørte ich auf zu schreiben und ich erinner mich, dass ich noch viel mehr schreiben wollte. Frank Riegers Artikel nochmal anschauend, kann ich mir denken, dass ich auf die in der Einleitung des urspruenglichen Artikels erwaehnten Sachen eingehen wollte.

Ich schlage vor, nein, ich bitte euch, dass ihr, meine Leser, einfach die hinter den Links verborgenen Artikel lest und euch eure eigenen Gedanken macht. Lest wenigstens den Artikel von Frank Rieger. Der ist nicht so lang. Die Unterhaltung mit Ellsberg lege ich euch ebenso waermstens ans Herz. Es lohnt sich zu lesen, auch wenn es laenger dauert.

Wie gestern erwaehnt werde ich heute mal etwas genauer vorstellen, was das eigentlich bedeutet mit der Nordic Garrison unterwegs zu sein. Wenn nicht anders erwaehnt wurden alle Bilder dieses Beitrages von meiner liebsten Frau erstellt.

Ihr, meine lieben Leser, habt ja sicherlich alle schon vermutet, dass’s ’ne Bande von Geeks ist. Das stimmt. Deswegen werde ich da auch nicht naeher drauf eingehen, sondern so ein bisschen zeigen was eigentlich passiert.

Zunaechst muss jeder selber organisieren, wie er zu dem Hotel hinkommt und wo er oder sie uebernachtet. Oft werden von lokalen Mitgliedern ein paar Schlafplaetze angeboten. Bei diesem groszen Ereignis, waren die natuerlich schnell weg. Wir versuchen immer Hotels in der Naehe des Veranstaltungsortes zu buchen; aus Bequemlichkeit.

Dann trifft man sich zu einem festgesetzten Zeitpunkt meist direkt vor dem eigentlichen Veranstaltungsort. Ueblicherweise ist das Treffen deutlich frueher, als die Veranstaltung beginnt. Lange Ausschlafen ist also nicht drin.

Dann geht man gemeinsam zu den Umkleidraeumlichkeiten. Da hab ich mittlerweile erlebt:
– Bueroraum,
– Meetingroom (wie sagt man das gut auf dtsch.?),
– Balettsaal,
– Kueche;
und ich habe auch schon von Troopern gelesen, die sich in einer Besenkammer umgezogen haben.

Die Leute stellen dann ihre dicken Koffer erstmal irgendwo ab und wuseln rum um „das Uebliche“ zu machen:
– „Hallo“ sagen zu Leuten die eben erst angekommen sind,
– die neuesten Kostueme oder Modifikationen an Kostuemen anschauen,
– einfach so zu quatschen,
– schonmal die Messe ganz in Ruhe anschauen, solange alles noch leer ist, etc.
Bei der SSGFC waren die Umkleideraeumlichkeiten durch Holzwaende abgetrennt von der Messe und wir hatten den ganzen (RIESIGEN!) Rest der Halle:

Ueblicherweise wird dann, nachdem alle sich selbst beschnueffelt und das Gebiet markiert haben (ich mag solche Tiermetaphern eigtl. nicht, wenn von Menschen die Rede ist, aber es macht tatsaechlich diesen Eindruck), vom Koordinator der Plan fuer den Tag durchgegangen.

Das ist nichts besonders aufwaendiges. Alle stehen im Kreis und einige machen „lustige“ Kommentare zu dem was der Koordinator so zu sagen hat bzgl. (eine Auswahl):
– wie das laeuft mit dem Charity Aspekt und wie das den Leuten erklaert wird,
– wie der Plan/die Einteilung ist fuer den Photo- und den „Shoot-A-Trooper“-Stand (dazu mach ich mal einen eigenen Artikel, weil ich dazu gerade keine Bilder habe),
– wie das mit der Parade laeuft etc.
Das hat der Koordinator alles vorher geplant und deswegen ist diese Besprechung relativ kurz. Auszerdem werden Auszeichnungen und Willkommenszettel fuer neue Mitglieder verteilt.

Dann naeherte sich so langsam die Stunde der Erøffnung und alle wollen in ihre Kostueme. Das Anlegen von Plasteteilen und Roben, kann sich ja jeder selbst vorstellen. Andere Kostueme sind da deutlich aufwaendiger; bspw. Prinzessin Amidala:

Und fuer Darth Maul muss sogar ein Kompressor mitgeschleppt werden, damit das mit dem Paintbrush funktioniert:

Dieses Bild habe ich gemacht. Das sieht man an dem kuenstlerisch wertvollen Arrangement der wesentlichen Bildbestandteile; der kompressor und Jango Fetts daneben.

Wenn dann alles so weit fertig ist, dass es im Grunde genommen losgehen kann, dann klopfen sich alle, im uebertragenen Sinne, nochmal auf die Schulter:

und alle beginnen mit ihren Pflichten (falls sie fuer einen Stand eingeteilt sind), oder lassen sich von den Leuten fotografieren.

Da ich selbst erst ganz kurz vorher offizielles Mitglied der 501st Legion wurde, war ich erstmal als Helfer bei einem Stand eingeteilt. Da blieb ich auch ca. 1 Stunde. Und ganz am Anfang ist da natuerlich fast noch gar nix los. Ich konnte mich dann unter gut ausgedachten Gruenden davonmachen und dann auch noch in meine Ruestung und mit den Leuten Faxen machen.

Wie erwaehnt gab es dann spaeter am Tage noch eine Parade:

Im Laufe des Tages bilden sich dann richtige Schlangen vor den Staenden, insb. weil natuerlich die Kinder das machen wollen, was wir da anbieten. Ansonsten laeuft man aber eigtl. fast nur im Kostuem rum und freut sich, dass sich die Leute freuen. Manchmal, bin ich etliche Minten nicht vom Fleck gekommen, weil immer noch wieder einer und noch einer und noch eine Bilder machen wollte. Das fetzt schon, so beliebt zu sein.

Als denn alles vorbei war am ersten Tag, haben zwei der Trooper (wie es so im „Fachjargon“ heiszt) bei uns im Hotelzimmer geduscht und dann haben (fast) alle zusammen gegessen. Wir haben zwei lange Tafeln und noch einen Tisch extra belegt.
Nach dem Essen hat sich ca. die Haelfte der Trooper noch in der Hotellobby zusammengefunden und die meisten haben was getrunken. Sogar zwei der Celebreties kamen da noch mit dazu; also nicht zu uns, sondern in die Bar ;) .
Gegen ca. halb zwølf hat sich das Ganze dann aufgeløst, denn so einige mussten ja in die Stadt, um zu ihren Schlafmøglichkeiten zu kommen.

Im vorigen zugehørigen Beitrag stellte ich (im Wesentlichen) das vor, was die Leute woanders erwerben um es weiter zu verkaufen. Es gibt aber auch Kuenstler (im Sinne Herbert Reads), welche die Dinge, welche sie verkaufen, selbst herstellen. Die Qualitaet und Originalitaet dieser Gegenstaende war ueberraschend hoch. Sei dies nun in Form von Staubfaengern oder als Props welche teilweise sogar in Hollywoodfilmen gebraucht wurden/werden.

Ganz nett (zum Teufel mit diesem inflationaer gebrauchten Spruch; oft genug bedeutet es genau das – nett; ohne negative Konnotation) waren bspw. diese Metallfiguren:

Mir besonders angetan, hat es die Kunst von Abandoned House Collectibles:

Und die hatten dieses wunderschøne Schild der Nostromo:

Das ist soooooooooo toll! Da bin ich zwei Tage lang drum rum geschlichen. Da ist es auch nicht so schlimm, dass das Weyland-Yutani Symbol falsch ist (das auf dem Schild wurde naemlich nicht vor „Aliens“ benutzt).
Trotz Draengeln und Nerven erlaubte meine liebste Frau mir allerdings nicht, die ca. 2400 SEK dafuer auszugeben :( , denn „das haengt ja nur rum und ist zu nix zu gebrauchen“.
Aber mal zugegeben, DIESES SCHILD, das ist doch was, was man sich gern an prominenter Stelle in die Stube haengt, nicht wahr. .oO(Ich kann doch nicht der Einzige sein, der das gern haben will.)

Bei den erwaehnten Prop-Kuenstlern fand ich beispielsweise diese fantastische Predatormaske:

Oder diese tolle Gremlinfigur:

Im Laufe der Messe bekam die dann Live und in Farbe … oehm … Farbe:

Natuerlich gab es noch viel mehr an Ausstellern, aber dies soll erstmal reichen.

In der naechsten Installation in dieser Serie werde ich dann die Aktivitaeten der 501st Legion – Nordic Garrison etwas naeher betrachten.

Manche Tage enthalten echt krasse Ueberraschungen.
Nach ueber drei Jahrzehnten, die ich nun schon in diesem Universum bin.
Nach mehr als zwei Dekaden, die ich mich fuer technisch/naturwissenschaftlichen Kram interessiere.
Und nach mehr als einer Dekade die ich behaupten kann, dass ich mehr Ahnung von Physik habe als die Meisten.
Da Lese ich dieses what-if. (Anm.: interessant uebrigens, wie Verlinkung uns Autoren eine neue „Ebene“ des Schreibens ermøglicht. Natuerlich, weil man mehr Informationen liefern kann. Aber ich meine mehr, was bspw. das Textarrangement angeht, oder die Bedeutung von Textsymbolen (einzelne Wørter, Wortgruppen, Satzfragmente etc). Klassisch haette ich da jetzt einen Doppelpunkt gemacht und den URL folgen lassen. Verlinkung macht das Unnøtig und so viel schøner. Herrlich!)
Und da lese ich das Folgende:

As [the meteor] falls, it compresses the air in front of it. When the air is compressed, it heats it up. (This is the same thing that heats up spacecraft and meteors—actual air friction has little to do with that.)

HAEH???! WHUT!??? Wieso hat mir das noch niemals jemand erzaehlt, dass Reibung ein recht unwesentlicher Faktor beim Aufheizen eines Raumschiffes beim Wiedereintritt ist?

Also befragte ich mal „dieses Internet“ da. Und es stellte sich heraus. Das wird UEBERALL, bei den von mir (Achtung! NICHT repraesentative Stichprobe) angeschauten Seiten, verkehrt erklaert. Naemlich mit Reibung. So wie ich es all die Jahrzehnte dachte (Toll, wie alt ich schon bin, nicht wahr!).

Also doch zur Tante Wikipedia schauen. Auf die Schnelle fand ich dann aber auch nur in zwei Artikeln, diesem und jenem (Huch, da war es schon wieder; dieses Verlinkungsdings), Hinweise, dass die obige Behauptung richtig sei. Aber keine genauere Erklaerung.

Hilft also nix, musste ich das mal durchdenken. Zum Glueck, wird einem das Denken heutzutage abgenommen und wieder hat Tante wikipedia alles parat. Das Ergebnis gibt es auf dtsch. hier, aber beim Verstehen hilft das natuerlich nix.

Nehmen wir mal die zweite Gleichung aus dem zuletzt verlinkten Artikel (uiuiui, Ebenen ueber Ebenen … Sprache! Fantastisch!). Die Temperaturabhaengikeit ist bei solchen Prozessen (mehr oder weniger) umgekehrt proportional zum Volumen. Wenn das Raumschiff (ein wunderschønes Wort uebrigens – Rrr aaa uuuuuuummm schschschifffffffff – lasst ihr, meine lieben Leser, euch das mal auf der Zunge zergehen; beidseitig so freiheitsversprechend – und mit so einer schøn romantisch anderen Bedeutung, als das englische „Spacecraft“; und beide haben wenig mit dem „ein bisschen an der Oberflaeche kratzen“, des heutigen Raumprogrammes aller Laender dieser Erde zu tun :( ) von der ISS kommt, dann hat es beim Wiedereintritt in die (dichtere) Atmosphaere, eine Anfangsgeschwindigkeit von ca. 7800 Meter pro Sekunde. Das bedeutet natuerlich, dass die Luft ordentlich komprimiert wird. Das Volumen wird also betraechtlich kleiner und die Temperatur somit, aufgrund dieser Volumenaenderung (!) und nicht wegen der Reibung, betraechtlich grøszer.

Das ist naturlich auch noch nicht die ganz richtige Erklaerung, aber die wichtige thermodynamische Grundlage.
In diesem Abschnitt, im oben verlinkten Artikel zum Wiedereintritt, wird erklaert, warum diese einfachen Relationen oberhalb von 550 K aufhøren eine gute Naeherung fuer das Verhalten der Luft zu sein sein und oberhalb von 2000 K ganz zusammenbrechen. Dies liegt daran, dass diese schønen Beziehungen mittels des Modells des idealen Gases hergeleitet wurden. Dieses zieht nicht in betracht, dass Gas chemisch reagieren kann, bzw. auch ionisiert. Diese Effekte treten aber erst ab einer gewissen Temperatur auf. Diese Temperatur muss aber erstmal erreicht werden und dies ist ein „klassischer Prozess“. Und auch, wenn ab 550 K das Modell nicht mehr die ganze „Wahrheit“ erzaehlt (was ein Modell ja ohnehin nie macht; auch nicht in der Physik!) so ist es doch der zugrundeliegende Mechanismus. Nur eben der Anteil anderer Prozesse nimmt signifikant zu.

Toll dieses Universum, nicht wahr! Alles (!!!) laeszt sich so prima verstehen und erklaeren, wenn man sich denn nur die Muehe dazu macht.

… denn sogar fefe hat endlich ueber mich berichtet. JIPPIE

Wer kennt ihn denn nicht, den lieben Onkel google (in diesem Artikel konsequent klein geschrieben – aus Prinzip, warum auch sonst).

Er bringt immer so schøne Geschenke in Form von Suchergebnissen. Und er ist auch ein geliebter Onkel, weil es sich in der eigenen google-Blase so schøn, zufrieden und ohne all zu viel Størung von auszerhalb leben laeszt. Selber Informationen zu sichten und einzuschaetzen ist ja auch viel zu anstrengend. Und der Preis der (ungefilterten Informtions)freiheit ist ein kleiner, in Bezug auf den Gewinn, dass man sich bei Diskussionen so schøn selbstzufrieden zuruecklehnen und „na google das doch (du Idiot!); das ist gleich der erste Treffer“ sagen kann.

Aber dann irgenwann kommt vielleicht mal so ein Punkt, an dem man Kochrezepte sucht und was ueber Kristalle ausgeschmissen bekommt. Denn Kristallzuechtung, das passt doch viel besser in die bisherige Such- und Klickgeschichte. Und da wird der liebe Onkel dann ein bisschen offensichtlich bevormundend.
Aber mal ehrlich. Sooooo schlimm ist das doch gar nicht. Ist doch eh viel schøner, wenn man den Weg vorgegeben bekommt. … … …

.oO(… … …         … … …          … … …)

Also liebe Leser. Mal wieder soll es um dieses tollen Dingsbums genannt „Freiheit“ gehen.

Ein Aspekt von Freiheit ist auch der, dass mir ein Service nicht vorschreibt, was ich denn zu lesen habe. Egal, wie gut diese Algorithmen funktionieren. Und es ist verdammt nochmal auch scheiszegal, ob die allermeisten Leute das toll finden und sich da nie Gedanken drueber machen. Besser bekannt ist diese Freiheit unter dem Begriff „Anonymitaet“.

Eigentlich ganz offensichtlich, aber vermutlich ist es noch keinem aufgefallen: warum werden googles eigene Seiten immer so hoch gestellt in den Suchergebnissen? Warum ist youtube relevanter bei einem Thema, als eine gut gemachte Homepage?

Und auch geht es wieder um die Freiheit der persønlichen Daten. Frei NICHT in dem Sinne, dass alle frei darueber verfuegen kønnen, sondern frei, dass nur der, zu dem diese Daten gehøren dies darf.

Und wenn die Ergebnisse doch so gut passen und gut sind, dann sollte dies auch ohne meine Such- und Klickgeschichte so sein.

Aber wieso rege ich mich eigentlich schon wieder so auf. Pfffff … abstrakte Diskussion. Interessiert doch eh kein Schwein. Man ist so frei wie man sich in seinem persønlichem, sozialen Habitat fuehlt und wenn die Illusion der Freiheit gut genug ist, wer bin ich denn, mich ueber so einen Pups aufzuregen.

Deswegen suchte ich schon nach anderen Argumenten. Aber der liebe Onkel google ist eigentlich ein offensichtlicher Bøsewicht. Die lange Liste zur Kritik am Onkel und die noch laengere englische Liste dazu (und andere Artikel wie bspw. dieser hier) sprechen da eigentlich fuer sich. Deswegen muss ich aus diesem Beitrag keinen der ueblichen „Oooh google ist sooo bøse, aber kann man ja nix gegen tun“-Beitraege machen.

Sondern ich mach mal was ganz anderes. Etwas ungeweøhnliches. Etwas, was man weder in der Realitaet, noch in diesem Blog oft zu sehen, zu lesen oder zu høren bekommt..oO(Interessant wird es, wenn wir auch irgendwann vielleicht mal Gerueche zur bewussten und abstrakten Kommunikation benutzen kønnen.)

Ich schlage mal was Besseres vor.

Zunaechst ist da der offensichtliche Vorschlag, doch anonym ins Netz zu gehen. Die vermutlich bekannteste Møglichkeit dazu, ist das Tor Projekt. Ich hatte das mal laengere Zeit fuer mich angedacht, muss aber zugeben, dass das ein bisschen Overkill ist. .oO(hihi … ein „bisschen overkill“ … ist das sowas wie „bisschen schwanger?) Ganz auf Eis gelegt ist das nicht, aber ich habe das erstmal unter der Kategorie „spaeter møglicherweise mal“ eingeordnet.
Und ich gebe zu, dies waere vermutlich auch zu viel verlangt. Selbst fuer meine gebildeten und kritischen Leser :P .

Die naechstleichtere Alternative ist es, zwei verschiedene Browser benutzen. Einen, der grundsaetzliche Cookies NICHT erlaubt und einen der das tut, die dann aber auch jedes Mal beim ausmachen wieder løscht.
Fuer mich funktioniert dies prinzipiell sehr gut.
Insbesondere am Anfang (spaeter aber auch), ist es aber ein bisschen nervig, alle Cookieanfragen immer weg klicken zu muessen. Wobei das eigentlich auch mal eine gute Uebung ist. Daran sieht man naemlich mal schøn, wie sehr man eigentlich ausspioniert wird.
Aber nicht alle wollen (oder kønnen) immer unterscheiden, was denn nun in welchem Browser angeschaut werden soll. Und auch mir passiert es ab und zu mal, dass ich so „im Fluss“ bin, dass ich gar nicht merke, dass ich gerade was angeklickt habe, was eigentlich in den anderen Browser gehørt. Und dazu gehøren auch Suchanfragen. Da will auch ich nicht immer zu einem anderen Browser wechseln muessen.

Deswegen als dritte Iteration der Vorschlag, doch anonyme Suchmaschinen zu benutzen.
Ixquick ist da so eine. Und deren Philosophie gefaellt mir sehr, sehr gut.
Der Nachteil, die duerfen nicht den, zugegebenermaszen sehr gut funktionierenden, PageRank-Algorithmus benutzen. Entsprechend seltsame, aber oft auch positiv ungewøhnliche, Suchergebnisse bekommt man. Aber niemand will sich bei einer ueblichen Suchanfrage durch zehn Ergebnisseiten klicken muessen. Ein Ergbenis, welches den eigenen Anspruechen genuegt, sollte gleich auf der ersten Seite sein. Zumindest bei alltaeglichen Suchen. Das gebe ich neidlos zu, da ist google unschlagbar.
Ich habe zwei Mal eine Weile versucht, Ixquick zu benutzen, bin dann aber doch, wegen eben diesen seltsamen Suchergebnissen, wieder bei google gelandet.

Aber vor einer Weile bin ich auf eine liebe Tante getroffen. Tante Startpage. Dies ist (wie Ixquick) eine Metasuchmaschine. Es ist aber ein Ixquick „Ableger“, der ausschlieszlich google benutzt (wenn ich das richtig verstanden habe).
Durch die Benutzung von Startpage, sucht man also anonym bei google.

Waehrend Ixquick schwer gewoehungsbeduerftig ist, was die Suchergebnisse angeht (wie oben geschrieben), gilt dies nicht fuer Startpage.
Ich habe Startpage jetzt ueber ein Jahr getestet und das kann google selbst tatsaechlich ersetzen. Mindestens sind die Ergebnisse aehnlich genug (inkl. der Werbung), sodass ich da keinen
Nachteile durch die Anonymisierung erkennen kann.
Ganz im Gegenteil. Die (fuer mich) nervige Standortermittlung faellt weg und entsprechend allgemeiner sind die Ergebnisse. Zugegebendermaszen ist das in meiner Situation, hier im schønen Norwegen, vermutlich etwas wichtiger, als fuer die Mehrzahl meiner Leser. Brauche ich doch mal ein paar ortsspezifische Suchergebnisse, so hat mir eine etwas spezifischere Suche eigentlich bisher immer weitergeholfen. Und mit „spezfisch“ mein ich nix Kompliziertes, sondern nur so einfache Sachen wie bspw. die Anfuehrung eines Ortsnamens, oder schreiben auf englisch/deutsch/norwegisch.

Da meine Ixquickempfehlungen vor einigen Jahren alle nicht gefruchtet haben, wollte ich Startpage erstmal ausfuehrlich testen.
Dies ist hiermit getan und die Testergebnisse fuehren zur Aussage:

Meine lieben Mitanarchisten, benutzt Startpage, wenn euch eure Freiheit am Herzen liegt!

Es ist, einfach, schnell und sicher und hat genauso gute Suchergebnisse wie Onkel google (natuerlich, denn der wird ja schlieszlich auch gefragt).

Nachtrag (Artikel geschrieben am 23.11.2012, Nachtrag am 27.11.2012): soeben las ich diesen Artikel, der, unter einer anderen Zielstellung, im Wesentlichen das gleiche Thema hat, welches ich versuche plump und „lustig“ am Anfang darzustellen. Eine unbedingte Leseempfehlung.

Das lange Warten hat ein Ende.

Fertig es ist!

Nun ja, fertig geworden ist es bereits am 26.11.2012, aber meinen Verøffentlichungsdogma folgend, hinke ich mit der Dokumentation auf diesem Blog arg hinterher. Deswegen ist es fuer euch, meine lieben Leser, als etwas vorgezogenes Weihnachtsgeschenk angedacht. Und schon seit einigen Wochen so angedacht gewesen.

Hier bin ich in meinem Sandtrooperkostuem zu sehen mit dem T-21 Light Repeating Blaster; „the heaviest standard-issue weapon that could be carried by a single soldier“:

Ebenso ist zu beachten, dass das eine „Sergeant Version“ ist, mit dem weiszen Pauldron. Das gefaellt mir ausgesprochen gut. Und das orange Captain-Pauldron bleibt erstmal im Karton.

Das „Weathering“, der Schmutz, ist ziemlich stark. Da es „Cos-play“ ist, gibt es dazu natuerlich eine Geschichte.
Ich komme direkt von einem Auftrag aus der Wueste. Das Uebliche eben, Jawas gaengeln und Feuchtfarmer drangsalieren. Beim Sandsturm das Gesicht immer im Wind.

Und weil es so schøn ist, hier noch ein Bild, mit der E-11 Blaster Rifle:

Einwaende a la: „Huh? Was’n nun los? Er hat diesbezueglich doch sonst sehr starke Meinungen“, entgegne ich:
– Cos-play liebe Leute. Die gleichen Argumente, warum First Person Shooter Spieler NICHT anfangen deswegen Leute abzuknallen, gelten auch hier. Und (das noch viel bessere Argument)
– Charity Organisation und leuchtende Kinder- und Erwachsenenaugen.

Nun ja, vermutlich wollte das keiner einwenden, aber ich hatte da vor einigen Monaten mal so’n Zwiegespraech mit mir selber.

Alles in allem hat das Kostuem ca. 3.000 Euro gekostet. Zusaetzlich wurden ca. 300 Arbeitsstunden, fuer Recherche und die eigentliche Arbeit am Kostuem, investiert. Beim einem naechsten Mal, wuerde es sicherlich nur ca. ein Drittel der Zeit, vermutlich sogar noch deutlich weniger, kosten, da ich ja jetzt weisz, wie es geht.

Ach ja, beide Fotos wurden von meiner Frau gemacht.

Wie in der Einleitung erwaehnt, gab es jede Menge Leute in den „heiligen Hallen“, welche die Schwaeche der Geeks fuer Geekstuff ausnutzten, um uns Tand anzudrehen.
Oooooch und das war TOLLER Tand.
Natuerlich gab es die ueblichen Verdaechtigen; Comics und Sammelfiguren:

DVDs und Konsolenspiele (Sega Master System Spiele (!), nicht im Bild):

und T-Shirts:

Dann waren da fuer Personen mit einem dickeren Geldbeutel (a.k.a. Sammler) teurere (aber echt tolle) Figuren zu erwerben:

Gerne auch in Lebensgrøsze:

Die waren nicht nur zum Verkauf, die kann man auch leihen, bspw. fuer eine Betriebsfeier. Man beachte bitte die Unkorrektheiten in diesem Bild. Die Figur sieht ja auf den ersten Blick aus wie ein Sandtrooper, aber wenn man sich das mal eine halbe Sekunde laenger anschaut, dann springt einem alles førmlich ins Gesicht was falsch ist. Ein Sandtrooper hat doch keine Drop-Boxen. Auch die Knøpfe am Bauch sind nicht angemalt und gar nicht zu reden von der vøllig falschen Knieplatte und den fehlenden Taschen. Die Helmdetails will ich hier erst gar nicht diskutieren. Ein „Heavy Weapons Trooper“ kann es hingegen auch nicht sein, denn die sind ueblicherweise nicht so dreckig.

Viel toller waren da natuerlich die Legoaussteller. Um diese bin ich mehr als einmal rumgeschlichen. Ganz besonders angetan, war ich von dieser Sammlung:

So eine (beinahe vollstaendige) Sammlung der Lego Star Wars Figuren, møchte ich auch gern haben. Das Bild wurde uebrigens von meiner Frau gemacht.
Ein paar Meter weiter konnte man dann noch mehr Legofiguren kaufen:

Es ist schwer die Finger davon zu lassen. Der kleine Mann durfte sich dann auch zwei Figuren aussuchen. Und nun haben wir endlich Boba Fett und einen Uruk-hai, welche natuerlich sofort mit der etablierten Crew, Elrond und die zwei Kopfgeldjaeger Bossk und Dengar, ins Abenteuer zogen (auch dieses Bild wurde von meiner Frau gemacht):

Als Letztes fuer diesen Beitrag dann etwas, was man nicht so oft „in Echt“ zu sehen bekommt. Originale Filmausschnitte:

Ach doch noch ein allerletztes Bild. Nicht nur (ur)alte Computerspiele konnte man kaufen. Auch die neuesten, noch nicht verøffentlichten, Folgen zweier bekannter Spieleserien konnte man mal „anzocken“. Waehrend mich „Dead Space 3“ jetzt nicht sonderlich interessierte, war ich natuerlich sehr erfreut ueber … TA TA TATA *trommelwirbel*:

:P