Wieder aus einem Restaurant, dessen Namen ich vergessen habe. Standardwerke, ohne Liebe zum Detail.

2nd Restaurant Bristol

2nd Restaurant Bristol 2

Vater und Sohn

Leider nein, aber:
TM_cite1

Bild aus: Transmetropolitan, Band 3 – Year of the Bastard; dem Kontext angepasst,

zeigte ich ja schonmal an anderer Stelle. Hier nun sehen wir, wie die Norweger auch ihren unbelebten Gegenstaenden Mitgefuehl gegenueber aufbringen … „Waerm mich“:

Und eine unglaublich viel Energie verbrauchende Erfindung sieht man hier:

Das Rote ist eine Waermedecke die den Boden auftaut, wenn im Winter unbedingt Straszenarbeiten gemacht werden muessen (bspw. wg. einer gebrochenen Wasserleitung).

Als ich sowas das erste Mal sah, kam ich ueberhaupt nicht drauf was das sein koennte. Beim zweiten Mal wollte ich das nicht so richtig glauben, des unglaublichen Energieverbrauchs wegen. Und dann hab ich mir das beim dritten Mal genauer angeschaut und meine Theorie bestaetigt gesehen, dass damit die Regenwuermer gewaermt werden.

Einige Tage nach dem Kongress erhielt ich eine Mail von der offiziellen Congressorga in der mir gesagt wurde, dass dies eine sehr tolle Idee war. Ebenso wurde ich halboffiziell zum Hacker Jeopardy  2013 eingeladen … tihi.

Das coolste Foto aber habe ich euch bisher vorenthalten. Geekkulter in Reinform, welche sich bereits in dieser Twittermeldung andeutet:

22_Twitter12

Ein Genre- mindestens Universums-Mashup der Sorte „Darf ich mal anfassen“ vom Feinsten.
Und waehrend ich neulich noch erstaunt war ueber den Fortschritt der Technik, durfte ich diesmal schon selbst probieren:

23_Portal Gun_klein
HABEN WILL!! (Das Bild hab ich von hier)

Dies ist ein wunderschønes Bild um diese Serie abzuschlieszen, denn es vermittelt einen sehr passenden Eindruck vom 29 Chaos Communication Congress.

neulich gibt es heute die Absolute Edition von Dreams aelterer Schwester – Death – zu bewundern:

Natuerlich nur von auszen. Wer die im Inneren enthaltene Kunst bewundern møchte, der muss mich mal besuchen kommen.

Mit diesem gelungenem Bild:

17_offizielles Bild vom ersten Tag_klein

tauche ich sogar in der offiziellen Berichterstattung zum ersten Congresstag auf … tihi.

Ich erwaehnte bereits, dass ein (semi)offiziell anmutender Fotograf anfragte, ob er mich denn mal fotografieren duerfte. Natuerlich wollte er nicht so irgend ein Bild machen, sondern im Baellchenbad. Dabei entstanden dann Bilder wie dieses:

19_Twitter09

SONY DSC

welche massiv via twitter weiterverbreitet wurden.

Dieser Fototermin war uebrigens auch der Grund fuer die bereits mehrfach erwaehnte Lautsprecherdurchsage:

Der Stormtrooper wird gebeten, sich am Infotresen zu melden,

denn nach meinem Vortrag konnte ich den Fotografen nicht finden (und umgekehrt) und ich nehme an, dass ihm am letzten Tag einfach wer sagte, dass ich wieder durch die Hallen wandle und er nahm so mit mir Kontakt auf.

Besonders schøn fand ich diese Meldung:

20_Twitter10

21_Baellebad 2

Natuerlich, weil _ich_ da auf dem Bild bin, aber noch viel mehr, weil der kurze Kommentar dazu meiner Meinung nach genau das ausdrueckt, wie der Congress war/ist. Ein Haufen Geeks die friedlich beisammen hocken und fuer grøsztmøgliche Freude sorgen :) .

Dies soll es gewesen sein zur Congressnachlesepresseschau.

Alle haben verstanden, warum dies meine Chance war beruehmt zu werden.

Nun muss ich nur noch erklaeren, warum’s versaut wurde.

Nun ja, die Erklaerung ist ganz einfach: ICH HABE VERFLUCHT NOCHMAL KEIN STORMTROOPERKOSTUEM! Das ist ein Sandtrooperkostuem! Das sieht man doch eindeutig an den Details! Small spanish pouches anstatt Dropboxes, kein Thermaldetonator, Schultertasche, die linke Knieplatte ist ganz anders, keine Tasche fuer einen E-11 Blaster, die gemalten Details am Helm sind anders, das Pauldron und die BFG (nagut, dass kønnte auch ein Heavy Weapons Trooper sein; diese tauchen aber in den Filmen nicht auf) und am offensichtlichsten der Dreck! Ist es denn sooo schwer, dass richtig zu sagen?

Gutgemeinte Hinweise

21_Twitter11

halfen leider auch nichts. Was vermutlich an der falschen Orthographie liegt. Banausen!

Lieben Dank an meine liebste Frau an dieser Stelle fuer die gute Titelidee.

Noch eine neue Kategorie. Mit noch mehr Bildern.

Wie einige wissen, beschraenkt sich meine kuenstlerische Taetigkeit nicht nur auf dies, sondern ich sammle auch von mir erstellte Fotos von Toiletten zu denen ich eine wie auch immer geartete Beziehung habe. Meistens bedeutet dies, dass ich meine Blase dort entleerte.
PFUI! PFUI! PFUI! Schon wieder so ein Thema ueber das man doch nicht spricht. Schlieszlich entbløszen wir unsere Geschlechtsteile bei diesen Orten!

Meistens sind die Toiletten ziemlich standardmaeszig. Aber manchmal ist auch etwas ungewøhnliches zu sehen.

Beim Erstellen der Fotos achte ich darauf, nichts zu arrangieren. Mit zwei (plus einer) Ausnahmen. Manchmal gehe ich einen Schritt zurueck, um bspw. einen Teil des Waschbeckens oder so noch mit rauf zu bekommen. Auszerdem versuche ich immer daran zu denken, den Klodeckel hoch und die Brille runter zu machen. Das „plus eins“ bezieht sich darauf, dass ich im Falle zu ekelhafter Exkrementrueckstaende eine andere Kloschuessel fotografiere. Es werden aber keine Gegenstaende extra ins Bild gestellt oder bspw. die Buerste schøn arrangiert, nur weil diese toll anzuschauen sind.
Ebenso ist der „Look“ der Fotos beabsichtigt. Ich benutzte die selbe Billigkamera, die bereits in einem vorherigen Beitrag erwaehnt wurde. Spaeter wechselte ich dann zu den in meinen zahlreichen Mobiltelefonen integrierten Kameras. Das war auch bequemer, als staendig eine Kamera mit mir rumschleppen zu muessen. Dadurch entstanden aber wunderschøne Effekte, welche die Atmosphaere dieser Orte noch besser „einzufangen“ vermøgen.

Weil ich den „Scharfe Tanten“-Beitrag und diesen hier direkt hintereinander schreibe, faellt mir auf, dass man ueber „scheiszen und pissen“ freier und leichter schreiben kann als uebers „ficken“. Vor allem kann man die Dinge einfach beim Namen nennen und medizinische und technische Begriffe sind eher Schmuck, als, der eigenen Verklemmtheit wegen, notwendiges Uebel. Warum ist das eigtl. so? Warum diese Blockaden im Zusammenhang mit etwas Wunderschønem und das (beinahe) Nichtvorhandesein dieser Blockaden im Zusammenhang mit einem eher notwendigerweise ekligem Thema? (Notwendig deshalb, weil es der Hygiene dient, dass die Menschen zu viel Scham haben um ueberall hinzukacken. Wer Maenner kennt weisz, dass dies fuer’s pissen nicht unbedingt gilt.)
Bildlich gesprochen zeige ich mal wieder mit dem Finger auf die religiøsen Nichtselbstdenker und sage: „IHR habt uns das eingebrockt und IHR seid dafuer verantwortlich, dass die Menschheit es nicht schafft, sich zu emanzipieren und deswegen staendig Krieg, Leid und Terror in dieser Welt herrscht!“

Ich schwoff ab. The Master of Abschwoffing I am.

Beginnen møchte ich diese interessante Serie mit den Toilettenbildern eines Restaurants in England. Genauer in Bristol. Mich duenkt es war im Jahre 2009, ich weisz es aber nicht mehr genau. Ebensowenig erinnere ich mich an den Namen des Restaurants.

Restaurant Bristol

Restaurant Bristol 2

Von der roten Farbe und dem ominoesem Tuergriff HINTER der Toilettenschuessel mal abgesehen, ist es ein stinknormales Klo.

Die grøszte Sichtbarkeit hatte ich natuerlich beim Hacker Jeopardy (ab ca. hier dann auch mit mir).
Eigentlich war ich zur ersten Runde nur mal so ein bisschen schauen. Als die vorbei war, dachte ich, dass nun das Ganze fertig ist und machte mich auf den Weg. Auf eben diesem wurde ich aufgehalten, weil noch ’ne Tante ’n Foto mit mir wollte. Da wurden pløtzlich Kandidaten fuer die zweite Runde gesucht. Und auf einmal høre ich den Saal (ca. 3000 Leute) „Trooper, Trooper, Trooper … “ rufen. Tihi. Um mein Aufmerksamkeitsdefizit ein bisschen zu mindern und da ich ja fuer’n guten Gag immer zu haben bin, machte ich mich dann auch auf den Weg auf die Buehne und nahm an der 2. Runde teil.
Nicht dass ich was wusste, bin ja kein Hacker (im ueblichen Sinne). Bei mindestens einer Kategorie wusste ich erst nach der Haelfte der Runde, was da ueberhaut gemeint ist, denn ich habe unter dem Helm die Hinweise des Showmasters so schlecht verstanden. Eine andere Kategorie waren Bilderraetsel; wo ich doch so gut sehen kann mit dem Eimer auf dem Kopf.
Nun ja, wenigstens etwas wusste ich, denn:

13_Twitter06

Einige machten Bilder von mir (das konnte ja niemand ahnen):

15_Twitter08

15_at Hacker Jeopardy_klein

Und wenigstens eine Person war so inspiriert, dass sie oder er seine oder ihre Begeisterung kuenstlerisch ausdrueckte:

16_Jeopardy Zeichnung_klein

Natuerlich blieben auch die dummen Kommentare nicht aus, weil ich den Buzzer zunaechst nicht gesehen habe (selbst wenn der direkt vor mir war):

14_Twitter07

Trotzdem ich ab der 2. Haelfte meiner Runde mehr mit mir selbst beschaeftigt war um nicht vom Stuhl zu kippen (es kann ziemlich heisz werden unter der Ruestung und dies bekommt meinem Kreislauf nicht so gut) belegte ich souveraen den 2. Platz und ging am Ende mit was zum Løten davon. Dank dieses Gewinnes konnte ich dann zum ersten Mal in meinem Leben am Tage danach etwas Ordentliches løten. Mehr als drei Stunden lang. Weswegen ich Vortraege verpasste. Aber die Løtmeisterin war wenigstens nett anzuschauen :) .

Als Kommentar zu meinem letzten Beitrag erhielt ich einen Hinweis auf diesen Artikel.

Der geht auf einen von mir angesprochenen Aspekt, das Nichtsprechen ueber sexuelle Dinge, mal etwas genauer ein.

Da es so gut passt und weil der so gut analysiert und geschrieben møchte ich den verlinkten Artikel als absolut lesenswert empfehlen.

Schøn fuer mich zu sehen ist, dass meine Gedankengaenge also gar nicht so verrueckt sind.

In dem Artikel wird auch kurz ueber die sogenannte „sexuelle Revolution“ geschrieben. Ich hatte auch ueberlegt diese anzusprechen. Sozusagen als „gutes Beispiel“. Dabei bemerkte ich genau das, was in dem Artikel steht: dass versucht wird, all die positiven Auswirkungen der Emanzipation der 68’er, zurueck zu rollen. Deswegen habe ich dann doch nicht darueber geschrieben, weil ich mich dann nur noch mehr aufgeregt haette.

Im ersten Teil zu dem Artikel geht es auch um Sprache. Insbesondere um Sprache in Kinderbuechern und wie diese gereinigt werden soll. Denn ’s wissen schon: Kindern kann man das doch nicht zutrauen. Bzw. wollen wir Eltern doch nicht in die Verlegenheit kommen, dass wir unseren Kindern ernsthaft was erklaeren muessen!
Jedenfalls habe ich dem nicht mehr ganz so kleinem Mann der bei uns wohnt, neulich das wunderschøne Buch „Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht“ vorgelesen. Darin wird eine arme Familie als Bagasche bezeichnet. Daraufhin fragte er, was das denn bedeutet und ich erklaerte ihm, dass dies ein abwertender Begriff fuer Menschen ist. Natuerlich etwas weniger „gestelzt“ und mit viel mehr Worten, als eben hier. Erfreulichweise wurde es dann auch noch ein paar Seiten spaeter im Buch erklaert.

Trotz all den schnell woranschreitenden derzeitigen politisch und gesellschaftlichen Entwikclungen, geht es eben DOCH, dass wir unseren Kindern humanistische und freiheitliche Richtlinien vermitteln.

Dunkle Zeiten kommen auf uns zu haben begonnen. Lasst uns unsere Kinder so erziehen, dass sie in der Lage sind, die Fackel der Freiheit, die wir (kurzzeitig) erleben durften, weiter zu tragen, durch die Nacht.