In seiner Rede auf der letztjaehrigen „Socialism Conference“ sagte Glenn Greenwald:

[Edward Snowden said] that there is more to life than material comfort or career stability or trying to simply prolong your life as long possible. What he continuously told me is he judged his life not by the things he thought about himself but by the actions he took in pursuit of those beliefs.

Beeindruckend ist es.

Und Mut macht es.

Und Hoffnung.

Insbesondere auch dies:

You should never doubt your ability to change the world.

Mhm … manchmal dauert es nur etwas laenger … aber nach 10 Jahren (teils massivem) „Gegenwind“ und Mund fusselig reden, sehe auch ich so langsam, dass dies stimmt :)

Und das ist schon ziemlich toll, wenn „die Leute“ ebenso erkennen, dass …

[…] ultimately, the thing that matters most is that the rights that we know we have as human beings are rights that we ought to exercise and that nobody can take away from us and the only way those rights can ever be taken away is if we give in to the fear that is being deliberately imposed.

Ein Ort um sich zu treffen und Bier zu trinken. Oder Cola. Oder Vodka. Oder was anderes. Aber in der „Mikrobrauerei“ ist vermutlich Bier am angesagtesten.
Auszerdem kann man da auch nicht fluessige Nahrung zu sich nehmen. Man beachte, dass ich nicht „feste Nahrung“ sage, denn selbst wenn diese nicht fluessig ist, so handelt es sich dabi doch streng genommen um „weiche Materie“. Ein schwammiger Begriff uebrigens … *lacht*.
Ist ganz nett dort.

Das Urinal dort ist aber nicht nett. Ganz im Gegenteil. Es ist sehr sehr haesslich. Die geneigte Leserin møge selbst urteilen:

Mikrobryggeriet

Die Haesslichkeit wird nur unterbrochen von der kleinen Fliege. Die Fliegen finde ich immer toll. Eine gar perfide und effiziente Idee diese sind. Grade wir Maenner sind ja dann doch sooo leicht zu durchschauen.
Eine noch witzigere Umsetzung dieser psychologischen Falle, in die wir uns so gerne einspinnen lassen werde ich in einem spaeteren Beitrag vorstellen.

Das Sitzklo ist etwas besser. Denn ein paar nette Menschen erbarmten sich und verschønerten es mit Aufklebern.

Mikrobryggeriet 2

Aus der Rolle faellt ein klein wenig die Farbe des Toilettenpapierrollenhalters. Wenigstens etwas.

„Wir netzaffinen Buerger“ … haben da mit „unserer“ Meinung „freie Information und freies Wissen fuer alle“ da einen gewissen Standpunkt. Und ganz im Allgemeinen sind Buchdigitalisierungsprojekte und das frei zugaenglich Machen dieser Buecher zu begrueszen.

Aber „wir“ vergessen so gerne einen wichtigen Standpunkt.

Until authors secured their own copyright, their fate was in the hands of benevolent or not so benevolent institutions—the church, the aristocracy, the university, the ruling party, the printing house. Autonomous copyright allows authors to benefit directly from their creative labor; it also removes powerful instruments of censorship, and it makes readers, as opposed to political agencies, the nourishers of the work they value.

Es ist naemlich leider so, dass die „groszen Denker“ der Geschichte abhaengig waren von guetigen Herren, die ihr Arbeiten auch finanzierten bzw. druckten. Da stellt sich natuerlich die Frage, in wie weit das dann noch wirklich frei sein kann.

Natuerlich ist zu bedenken, dass es zahrleiche Vorteile fuer eine Gesellschaft gibt, in Zeiten digitalisierter und frei zugaenglicher Buecher zu leben.

Dabei wiederum ist nicht zu vergessen, dass Onkel google das faktische Moopol auf digitalisierte Buecher hat – und Monopole, die haben den Nutzern ja schon immer geholfen, gute Preise fuer eine Ware auszuhandeln, nicht wahr; das sehen wir ja bspw. bei den wissenschaftlichen Fachzeitschriften.

Mehr dazu gibt es hier. Der Artikel ist schon etwas aelter und es sind viele Fakten geschaffen worden auf dem Gebiet.

Auf der positiven Seite denke ich da insbesondere an  Projekte von Hackern automatische Buchscanner selbst zu bauen. Damit es fuer Bibliotheken nicht so teuer wird Buecher zu scannen und diese damit nicht mehr abhaengig vom bøsen Onkel sind.

Aber ich schwoff vom eigentlichen Thema dieses Beitrages ab. Nochmal in kurz der Zweck dieses Beitrags: Copyright ist nicht nur bøse und wer etwas von Freiheit erzaehlt, sollte dies nicht vergessen.

Lerkendalgård ist eigtl. gar kein Restaurant sondern, wie der Name schon sagt, ein Bauernhof. Oder vielmehr ein ehemaliger Bauernhof.

Dort speiste und trank ich einmal im Zuge einer Konferenz. Es gab das leckerste Dessert, welches ich bisher in meinem Leben asz.

Das Urinal ist von klassischer Schønheit.

Lerkendalgård1

Diese wunderbaren Fliesen und der fantastische (wenn auch obsolete) Hinweis nach dem Urinieren zu spuelen. So ein schøner Pfeil! Die Schrauben, mit denen das Porzellan befestigt ist passen sich so schøn ein in das Gesamtarrangement.

Ein Augenschmaus, dieses Urinal.

Das Sitzklo kann da leider nicht so ganz mithalten.

Lerkendalgård2

Die selben schønen Fliesen und auch das Linoleum passt so gut. Dieser Winkel in der rechten Ecke (ich vermute dass dorthinter ein Rohr versteckt ist), traegt zum insgesamt guten Gesamteindruck bei. Am Besten ist natuerlich die kleine Heizung. Erinnert mich irgendwie an eine Astromech-Einheit, die in der Ecke steht und darauf wartet helfen zu kønnen.

Schade nur, dass das Klo (und der Spuelkasten) so haesslich modern sind.

… mit Beitraegen zu meiner Weltanschauung. Da musstet ihr, meine liebe Leserschaft, viel zu lange drauf warten.

(Wieder) Los geht es mit einem kurzen Beitrag.

Kønig Arthur begegnete auf seiner beruehmten Reise unkooperativen Bauern, welche Teil einer autonomen, anarchosyndikalistischen Kommune sind.

Zu sehen ist dies hier. Empfehlung: die drei Minuten bis zum Ende schauen … .oO(„NOW … we see the violence inherent in the system.“ … wie geil!)

Da ging ich so vorbei an diesem Schild …

Norwegian Winter QCD

… und dachte mir nichts dabei. Kaufte mir etwas Essen. Ging wieder vorbei an diesem Schild. Gehe ein paar Schritte mehr. Bleibe stehen. Fange zunaechst an zu kichern. Beginne laut zu lachen. Dokumentiere dieses tolle Schild. Und gehe lachend weiter.

Mhmmm … diese fantastische Situationskomik braucht womøglich etwas Erlaeuterung.

„Norwegian Winter“ … die meisten Menschen stellen sich da ja „extreme conditions“ vor.

Dieser Workshop fand zu einer Zeit statt, als es klirrend kalt war. Sozusagen der „… in extreme conditions“-Teil in Echt.

„QCD“ steht fuer Quantenchromodynamik. Die QCD-Energieskala entspricht einer Temperatur von 1012 Kelvin. Das ist so viel: 1.000.000.000.000 – 1 Terakelvin.
Das sieht ja nun erstmal nicht besonders beeindruckend aus. Deswegen schaue sich der interessierte Leser/die interessierte Leserin diese Tabelle an.

Da kommt also der „… in extreme conditions“-Teil eigentlich her.

Toll wa! Wie so ein kleines, unschuldiges Schild, so viel Freude verursachen kann :) .

 

Ich lese, andere nicht. Teilweise ist das ueberraschend, wer nicht viel liest.

Das ist natuerich sehr pauschal gesagt. Etwas praeziser: wenn ich mein Leseverhalten mit anderen Menschen in meinem sozialen Habitat vergleiche, dann lese ich ziemlich viel; und andere entsprechend ziemlich wenig.

Ich lese gern. Mal mehr, mal weniger. Aber ich gehe bspw. eigentlich niemals aus dem Haus, ohne etwas zu Lesen dabei zu haben. Das erklaert mglw. warum ich so ueberhaut kein Beduerfnis habe, mir ein Spy„Smart“phone zuzulegen; ich muss mich ja nicht von der Welt um mich herum mit Gimmicks ablenken.

Vor einer Weile fragte ich mich, wieviel und was ich denn eigtl. lese.
Hier das Resultat meiner Ueberlegungen.

– Ca. 1000 Seiten so Sachen wie das „Physik Journal“ oder das „Tekniske Ukeblad“ … also aktuelle Technik und Wissenschaft. Das hat nichts mit „beruflicher Weiterbildung“ zu tun, sondern einfach nur um diesbezueglich auf dem laufenden zu bleiben.

– Ca. 1000 Seiten ausgedruckte Seiten, weil man ja nicht immer alles gleich im Netz lesen kann. Das ist dann das, was ich ueblicherweise immer dabei habe.
Dabei handelt es sich um politisch, gesellschaftlich, philosophisch, geschichtlichen Kram, Literatur, Kunst, Studien, (fachfremde) Doktor- und Diplomarbeiten etc. pp. Das dient also der Horizonterweiterung.
Keine Sorge, ich benutze „Schmierpapier“, welches ich regelmaeszig auf Arbeit aus dem Papiermuelleimer fische, wenn ich das ausdrucke.
Die 1000 Seiten sind uebrigens die „Untergrenze“. In den letzten 3 Monaten habe ich bspw. schon ca. 1000 Seiten gelesen. Das kønnten dieses Jahr also mglw. locker eher 3000 gelesene Seiten werden.

– Ca. 1000 Seiten relevante Buecher.  Hier gilt das Gleiche und auszerdem ist das sehr schwankend; ich lese auch mal ein Buch mit 700 Seiten in einer Woche und dann monatelang nichts.
Der Begriff „relevantes Buch“ ist ungluecklich gewaehlt, mir faellt aber kein besserer ein. Nicht gemeint sind damit Buecher wie bspw. „Der Lude der Wunderhure“. Mehr Buecher wie dieses, oder jene, oder das, oder dies (nein, ich bin bei der Webseite nicht angemeldet, das geht keinen was an, was und wie ich so lese), oder jenes … ich denke meine Leserschaft erkennt, worauf ich hinaus will.

– Ca. 1000 Seiten Weblogs insb. zu politisch und gesellschaftlichen Themen. Das ist also alles das, was ich mir nicht extra ausdrucke. Ich nehme an, dass dies das normale Pensum von allen ist.
Auch dies ist die „Unterkante“. Denn eigtl. lese ich schon mehr als 3 Seiten weblogs pro Tag.

– Ca. UNBEKANNT Seiten was mich gerade beschaeftigt. Das ist ja nicht zu unterschaetzen, was man alles lernen kann, wenn man einen Urlaub plant, oder ein neues Hobby erlernt etc.

– Ca. 5000 Seiten Belletristik. Das beeinflusst das denken ja durchaus auch.

Das sind also mindestens 10.000 Seiten pro Jahr. Vermutlich eher 15.000, mglw. 20.000.
10.000 Seiten sie sich bspw. mit der „Theorie“ hinter Credit Default Swaps, antiker Kultur in Kasachstan, der Polarisierung von Gravitatsionswellen, Ideen zur Erziehung von Kindern oder den Abenteuern des Ijon Tichy beschaeftige.

Hinzu kommen ca. 200 Stunden Podcast (wieder zu politisch, gesellschaftlich, geschichtlich, technischen Themen), beim Fahrradfahren kann ich naemlich so schlecht lesen und so ist die Zeit nicht verschwendet. Aber das betrachte ich hier mal nicht weiter.

Ueberwiegend ist dies dann doch alles irgendwie Zeug, welches unter das grosze Thema „Allgemeinbildung“ faellt.

Dementsprechend beeindruckt mich ein „ich lese soundsoviele Buecher im Jahr“ dann nicht im Geringsten. Es wird naemlich viel Mist konsumiert.

Diese Nabelschau diente ausnahmsweise nicht dem Angeben a la „schaut mal her, wie toll ich bin“. Das wisst ihr, meine lieben Leserinnen und Leser ja schon laengst.

Sondern ich fragte mich, warum man ueberhaupt lesen sollte. Geht ja offensichtlich auch ohne viel lesen ganz gut.

Ein leidenschaftliches Plaedoyer fuer das Lesen findet sich hier.

Dies ist sehr speziell (auf Klassiker der Literatur konzentrierend), aber das kann man auch genereller sehen. Deswegen zitiere ich mal munter drauf los:

Seit der Renaissance war ein wichtiger Bestandteil der gehobenen Allgemeinbildung, Klassiker zu lesen.

Da stellt sich natuerlich die Frage:

Was versprach man sich davon?

Nach Meinung des Autors …

[…] kann [man] die Motive auf drei Gründe reduzieren:

1.: Propaganda:

Kenntnis des nationalen und europäischen Kulturerbes […]

2.: Elitescheisze:

Abgrenzung einer Bildungselite nach unten […]

Und 3.:

[…] die Hoffnung, durch Bildung besonders edle Charaktere zu formen.

Dazu schreibt er dann kritisch:

So schön diese Hoffnung auch war, dass der Mensch durch (klassische) Bildung edel hilfreich und gut würde, speziell die deutsche Geschichte zeigt das Gegenteil. Regelmäßige Goethe-Lektüre schloss eine SS-Mitgliedschaft ebenso wenig aus, wie eine Altphilologie-Professur das Hinausmobben jüdischer Kollegen aus deutschen Universitäten. Edle Taten fanden sich dafür ebenso bei humanistisch völlig ungebildeten Menschen. Goebbels war als Germanist ebenfalls ein großer Kenner der Klassiker.

Meine Meinung zur  „Bildungs“elite ist ja bekannt.

Deswegen sehr schøn die These des Autors:

[…] (klassische) Bildung [kann] zwar bereits vorhandene Charaktereigenschaften in Menschen beeinflussen […], sie [reicht] aber auf keinen Fall [aus], Menschen allgemein von unmoralischen Taten abzuhalten oder sie zu moralischen Taten zu motivieren.

Witzig auch:

Abgrenzung durch klassische Bildung als Statussymbol funktioniert heutzutage auch immer weniger. Im […] 21. Jahrhunderts kann man sich damit eher als jemand profilieren, der einen seltsamen Spleen hat. Goethe-Leser? Das ist aber ein originelles Hobby! Ich selbst lerne gerade Aikido…

Wie recht er hat … Zum Glueck? Oder ist es doch eher Schade, dass (Pseudo)“Elite“ sich nicht mehr so leicht „hervortun“ kann?

Mhmmm … das hørt sich ja eher alles nicht wie ein „leidenschaftliches Plaedoyer“ fuer’s lesen an. Damit nicht so offenbar wird, dass ich gerade keine Lust habe, das hier weiter auszufuehren, schreibe ich mal, dass es ja die Internet-, Medien- und Lesekompetenz førdert, wenn man Quellen selber liest und verweise meine Leserinnen und Leser auf den verlinkten Artikel. Dann wird auch klar, warum es das letztlich doch ist.

Waehrend hier vor allem der „Wissenserwerb durch Lesen“ im Vordergrund steht, so ist der aestethische Aspekt auf gar keinen Fall zu vernachlaessigen! Wobei ja bspw. Dietmar beides so wundervoll zu verknuepfen weisz *schwaerm*. Andere Autoren die ich gelesen habe und die ich insb. der Maechtigkeit ihrer sprachlichen Kunstwerke in Erinnerung habe sind bspw. John Updike und natuerlich Stanisław Lem.

Wieauchimmer, weil ich’s Lesen so toll finde, werde ich in Zukunft schøne Zitate rund um Buecher und Lesen hier wiedergeben.

Und an anderer Stelle schreibe ich mglw. mal ueber das Gegenteil. Warum man denn eigentlich meiner Meinung nach gar nicht mehr lesen zu lernen braucht.

Palmers

Das fragte ich mich, als ich dies las (via).

Eigentlich steht in dem Artikel nichts Neues. Dennoch eine gute Zusammenfassung einiger bestehender Fakten. Berechtigte Empørung. Und es gehørt mehr gegen die dort dargestellten Missstaende getan! Volle Zustimmung.

Warum also zeige ich hier derartige Bilder in diesem, meinem Weblog?

Darauf bin ich ja bereits im ersten Artikel in dieser Kategorie eingegangen und in der darauffolgenden weiterfuehrenden Erklaerung.

Im Folgenden wird alles was mit dem Begriff Heteronormativitaet verbunden ist (insb. die wichtigen Diskussionen!) auszer Acht gelassen.
Ich bin immer noch der Meinung, dass ALLE MAENNER, gern Frauen anschauen. Um so mehr, wenn deren Darstellung sexuell etwas expliziter ist als „verpackt in Kleidung fuer eine Antarktisexpedition“. Dies gilt insbesondere fuer mich.

Dafuer gibt es sicherlich Gruende (ein Beispiel). Aber dennoch bin ich vehement dagegen, dass Maenner daraus das „Recht“ ableiten kønnten, sich Frauen gegenueber wie primitive Aersche zu verhalten.

Ich mache Frauen (und Maennern, aber deutlich seltener) Komplimente. Einfach so. Oft, wenn sie eine Brille aufhaben, weil ich Brillen toll finde. Es kam aber auch schon vor, dass ich Frauen, die ich sehr attraktiv fand, sagte, dass ich gern Sex mit ihnen gehabt haette. IMMER sagte ich vorher, dass dies nicht als „Angebot“ oder „Anmache“ zu verstehen ist, sondern als ein etwas direkteres Kompliment; dass ich nichts erwarte und danach einfach gehen werde.
Ist das OK? … Ich weisz es ehrlich gesagt nicht, aber ich habe bis auf ein Mal immer positive Rueckmeldungen bekommen.

Ich kønnte da jetzt erzaehlen, dass ich denke, dass dieses alberne, versteckende, „pssst, ueber sowas redet man doch nicht in aller Øffentlichkeit“-Gehabe um alles was Sex betrifft, mit fuer diese schrecklichen und zu beseitigenden Zustaende verantwortlich ist.
Dazu plane ich aber einen eigenen, spaeteren Artikel.

Ich kønnte jetzt auch naeher darauf eingehen, warum ich neulich den „Witz“, dass „Politik nichts fuer Frauen“ waere, auch beim dritten Mail nicht lustig fand. Warum ich auch beim dritten Mal dem Erzaehlenden ins Wort fuhr und mich gegen diese frauendfeindliche Scheisze aussprach. Mir doch egal, wenn mich deswegen alle anderen am Tisch komisch anschauen, ob ich wohl keinen „Spasz“ verstehe und dass „er es doch gar nicht so meint“.
Find ich aber unnuetz, naeher darauf einzugehen, weil ich das selbsterklaerend finde.

Warum also diese Bilder. Darum:

yesallwoman

Auch wenn ich mir all derjenigen bewusst bin, die aufgrund bequemer Dogmen nicht verstehen wollen, mache ich es mir an dieser Stelle jetzt einfach, denn ich denke, dass meine Beitraege fuer mich sprechen. und ich mir eigentlich keine weiteren Gedanken darum machen brauche. Was naetuerlich nicht bedeutet, dass ich mir nicht ab und an mal meine eigenen Dogmen und Verhaltensweisen betrachten, hinterfragen und nøtigenfalls aendern sollte.

Dies gesagt noch dazu: auch mir rutscht mal unueberlegt das eine odere andere dumme Geblubber raus. Oder etwas kurz Dahingeschriebenes braucht nachtraegliche, detaillierte Erlaeuterungen. Um nicht permanent auf eine Art und Weise interpretiert zu werden, die nicht angedacht war. Insbesondere in diesen Faellen bitte ich um Kritik. Denn ich møchte all diese komplexen Sachverhalte gerne besser verstehen.

Nach langer Zeit habe ich mich endlich dazu durchgerungen, hier auch ueber das weite Thema „Religion“ zu schreiben. Natuerlich nur, wenn ich ueber berichtenswerte Gedanken stolpere.

Daher der Ttitel dieses Beitrages.

Meine Leserschaft wird sich denken kønnen, dass es sich i.A. eher um religionskritische Beitraege handeln wird.

Los soll es aber mit etwas Lustigem gehen:

Physik ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
Philosophie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.
Theologie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und ruft: „Hurra, ich hab sie !“

Schamlos hier geklaut.

Festningen – die Festung hier in Trondheim. Da gibt es auch ein Restaurant und dort sasz ich einmal zu Weihnachtstisch – Julebord. Es gab kein Eis fuer den Vodka, also improvisierte ich mit dem Schnee, der vor der Tuer lag.

Die Toiletten haben einen feinen Steinboden; ob Backsteine oder doch nur Backsteinimitatfliesen, kann ich nur anhand der Bilder nicht mehr eruieren.

Festningen

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Maennern, die unter Paruresis leiden, mit der Schamwand geholfen ist, wenn direkt neben dem Urinierenden sich jemand die Haende waescht.
Aus eigener Erfahrung weisz ich, dass da auch das Geraeusch flieszenden Wassers nicht im Geringsten hilft.

Offensichtlich reichte das Budget nicht mehr, um auch einen Seifenspender im passenden (Null-)Design anzuschaffen. Das ist gut so, denn dadurch wirkt das gesamte Arrangement etwas weniger steif.

Festningen 2

Richtig fein dieser Fuszboden, nicht wahr.

So farblich uneinheitlich. Herrlich! Und der Winkel der Steine bezueglich der Wand. Da hørt man den Steinsetzer/Fliesenleger førmlich noch „Fuck you“ denken … Tihihi.