Beim letzten Mal erwaehnte ich, dass die meisten Comics die ich habe eher mittelmaeszig sind, was mich dazu motivierte diesen Beitrag zu verfassen. Bei normalen monatlichen Heften erwarte ich mittlerweile Mittelmaszigkeit. Ich weisz aber auch, dass es Ausnahmen gibt. Letzlich waren Sandman oder Swamp Thing (von Alan Moore) auch monatliche Serien, die dennoch in die auch-Jahrzehnte-spaeter-noch-groszartig Kategorie fallen.

Die regularen Batmanserien „meiner Zeit“ … also ca. Mitte bis Ende der 90’er Jahre … sind nicht unbedingt durchweg groszartig, aber zumindest im Allgemeinen von gehobener Qualitaet … zumindest in meiner Erinnerung. Was uebrigens der Grund ist, warum ich mir meine Batman Comics bis ganz zum Schluss meines mal-wieder-alle-Comics-durchlesen-Projekts aufbehalte … und ich hoffe, dass ich nicht enttaeuscht werde

Nun, Bruce Wayne: Mørder

… und Bruce Wahne: Auf der Flucht (unter dem selben Wikipedialink zusammengefasst) …

… sind 2002 entstanden, was recht nahe dran an „meiner Zeit“ ist.

Desweiteren haben die Titel eine recht interessante Praemisse. Denn auch wenn Bruce Wayne auszerhalb der Comics nie grosz zur Sprache kommt, so hatte ich doch immer den Eindruck, dass Batman’s Zweites Ich mitnichten so irrelevant ist, wie bspw. in den Filmen dargestellt wird (oder vielmehr _nicht_ dargestellt, eben aufgrund der Abwesenheit dieses Aspekts).
Und hier haette man das mal in den Mittelpunkt stellen kønnen. Wie Bruce Wayne aus der Misere kommen muss, mit in den Limitierungen die das umfasst. Superspannend!

Aber irgendwie wurde das total verpfuscht, weil’s dann doch wieder Batman war der alles macht (mal ganz davon abgesehen dass’s echt nicht sinnvoll ist, dass seine „Batfamilie“ es eine zeitlang wirklich in Erwaehnung zieht, dass er den Mord begangen haben kønnte). Am Ende gibt’s dann ein paar Elemente, welche die Wichtigkeit Bruce Waynes fuer Batman klarmachen … aber letztlich faellt das alles etwas ziemlich flach.

Schade drum, um die verpasste Gelegenheit. … Oder anders: keine Lesempfehlung.

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