Zunaechst erstmal dieser tolle Aufgang der ELW #65, gesehen von einem nahen Mond:

Aber eigentlich wollte ich ueber Lysoogio AA-A h0 B

… berichten, denn dieser Stern hat versuch mich umzubringen. Dazu spaeter mehr.
Hierhergeflogen bin ich, weil es der B (Blue-White super giant) Star ist, mit der kuerzesten Entfernung zum Ankunftspunkt. Der Ankunftspunkt ist der Punkt im System, der als „Anker“ des Jumpdrive fungiert. Dies ist das schwerste Objekt in einem System. Und das schwerste Objekt ist meistens auch das grøszte Objekt. Aber nicht immer, so wie bspw. in diesem Fall, denn der Ankunftspunkt war der „kleine“ Wolf-Rayet Stern … naja … klein und klein … dessen Radius betraegt immer noch ca. 10 Solradien.

Jedenfalls ist das eigentliche Objekt von Interesse in diesem System nur zwei hoch zehn Lichtsekunden entfernt. Zum Vergleich: Gaia ist ca. 500 Lichtsekunden von Sol entfernt. Der Stern oben ist so riesig, dass ich trotz dieser Entfernung noch rauszoomen musste, um iden ganz auf’s Bild zu bekommen.

Wieauchimmer, trotzdem der Stern von Interesse mehr als 1000 Lichtsekunden entfernt war als ich ankam, wurde Kassiopeia total gebraten. Pløtzalich brannte es ueberall, Alarme gingen los und Hitzewarnungen poppten auf. Damit aber nicht genug. Dies beschaedigte natuerlich die internen Systeme. Der regulaere Antrieb versagte! Gluecklicherweise war ich noch im Hyperraum (wenn auch sehr verlangsamt) und hatte kurz vorher den Hyperraumaantrieb repariert. Deswegen konnte der mehr Schaden „aufsaugen“ und deswegen schaffte ich es nochmal lebend aus der Gefahrenzone.
Wiederum erwaege ich zusaetzliche Heat Sinks zu installieren, denn das waere echt kacke gewesen, wenn ich so weit drauszen explodiert waere!

Aber war’s das wert? … mag da der Laie fragen … und von Reisenden in der Leere nur verwirrte Blicke und die Antwort „NATUERLICH!“ erhalten. Dafuer muss man doch nur das Bild oben anschauen. Einen solchen Anblick (und Erfahrungen) alle paar tausend Spruenge sind genau der Grund, warum ich hier drauszen bin!

Als letztes sei bemerkt, dass ich etwas „rueckwaerts“ fliegen musste hierfuer, denn dieser Rekord poppte erst mit einem Update meiner Datengrundlage auf. Das ist aber gar nichts zu meinem naechsten Ziel. Denn das liegt in der Solitude Void (ungefaehr da wo meine Reise startete) und dann muss ich wieder ungefaehr hierher kommen … naja … die Dinge die man aus Spasz an der Freude tut sind nicht unbedingt logisch.

Erinnert ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, euch noch an die Zombiefliegen? Falls ja, dann ist gut, falls nein, dann ist’s nicht so schlimm. Denn heute møchte ich euch die Gehirnchirurgwespe vorstellen.

Erstmal nicht weiter verwunderlich ist, dass es sich bei diesem Tier um einen Parasiten handelt. Parasit einfach aus der Tatsache heraus, dass die Wespe andere Lebewesen (Kakerlaken in diesem Falle) zum Ueberleben benøtigt; ganz ohne Wertung. … … … Das wird so oft vergessen, dass Wørter auch Bedeutungen jenseits den „ueblichen“ Interpretationen haben. Die Nazis (ja, die ganz Alten aus den kuerzesten 1000 Jahren der Weltgeschichte) haben das echt gut geschafft, dass solche Begriffe mit Menschen negativ verknuepft werden. Ueberhaupt haben die Nazis da ganze Arbeit geleistet und das wirkt bis heute nach :( …
Aber ich schwoff ab, denn es soll ja um die Wespe gehen.

Diese Wespen sind deshalb Parasiten, weil die Eier auf besagten Kakerlaken abgelegt werden. Die dann schluepfenden Larven fressen die Kakerlake dann bei lebendigem Leibe auf. So weit, so normal … wer jemals behauptete, dass Natur romantisch ist, dem fehlte nur die nøtige Allgemeinbildung (und Selbsteinsicht).
Zur Eiablage muessen die Kakerlaken still halten und deswegen werden die paralysiert.
Auch dies ist nicht ungewøhnlich.

Das Ungewøhnliche ist, dass die Kakerlake sich sehr wohl bewegen kann. Ihre Muskeln sind NICHT (permanent) paralysiert. Nur am Anfang, nach dem ersten Stich der Wespe. Aber das haelt nur fuer ein paar Minuten an.
Vielmehr ist es so, dass die Wespe nach besagtem ersten Stich dann der Kakerlake noch einen zweiten Stich ins Gehirn versetzt. Aber nicht nur einfach so. Nein, nein! Die Wespe sticht gezielt in das Gebiet des Gehirns welches fuer die _selbstbestimmte_ (!) Bewegung verantwortlich ist. Alles andere bleibt intakt. Das Kaklerlakengehirn kann also weiterhin Impulse an die Beine senden, die dann auch ganz normal funktionieren.
Die Wespe macht das Gehirn aber nicht einfach kaputt sondern ein Chemikaliencocktail wird in diesen Bereich des Gehirns injiziert. Diese Chemikalien mindern die Effektivitaet des Neurotransmitters, welcher die spontanen (!) Muskelkontraktionen kontrolliert. Das ist wichtig. Denn spontan bedeutet selbstbestimmt, und nicht induziert durch andere.

Krass wa! Diese Wespe hat sich so entwickelt, dass sie nicht nur eine ganz bestimmte Gehirnregion findet und beeinflusst, sondern auch, dass der Chemikaliencocktail so krass spezifisch ist, dass nicht die komplette Bewegung gehemmt ist.

Und das ist wichtig, denn die Wespe ist zu klein um die Kakerlake in die „Bruthøhle“ zu transportieren. Die muss da schon von alleine hingehen. Und dafuer nimmt die Wespe sie an die Leine … oder vielmehr schnappt die Wespe sich einen der Fuehler und dirigiert damit die Bewegungen der Kakerlake.

Und warum nun Psychiaterwespe? Naja, die Kakerlake kann sich ja weiterhin bewegen … die hat nur keine Lust. Und keine Lust hat die Kakerlake aufgrund einer veraenderten Gehirnchemie. Und das ist was Psychiater machen: die gezielte Kalibrierung der Gehirnchemie, sodass die Patienten ein normales Leben fuehren kønnen.
Im Falle von Depressionen bedeutet dies, die inhibierenden Auswirkungen einer (selbststaendig) veraenderten Gehirnchemie mittels induzierter Chemikalien (vulgo: Medikamente) zu negieren, damit der Patient wieder motiviert ist Dinge zu tun. Hingegen im Falle manischer Episoden aehnelt diese Kalibrierung eher dem was die Wespe macht. Naemlich soll dann unangebrachte und undurchdachte und oft schaedliche „Uebermotivation“ gedaempft werden.
Und wenn ich das so schreibe, bin ich mal wieder super froh in der heutigen Zeit zu leben. Vor nur ca. 50 Jahren gab es zwar schon Atomkraft, aber diese Medikamente noch nicht. So unmessbar viel Leid ist seitdem durch diese fantastischen Chemikalien gemindert, verhindert und letztlich sehr sehr oft auch geheilt worden.

Damit schliesze ich den Artikel ab. Ist schon toll, wie viele Faesser auf so kleinem Raum aufgemacht werden kønnen :)

Heute nur kurz und zunaechst die Ammoniakwelten #78 (mit Ringen), #79 und #80, ueber die ich in letzter Zeit stolperte:

Dann war ich war bei Flyae Gree RL-Z c2-3 5

… dem Class II gas giant mit der laengsten Rotationsperiode. Dieser Planet braucht volle 279705.07851851854 Tage fuer eine Umdrehung um die Achse. Das entspricht ca. 766.3 Ursprungsweltjahren oder ca. 909.3 Jahren in seinem eigenen System. Sollte es Leben auf diesem Planeten geben, so wuerde das zwar jedes „Jahr“ Geburtstag haben, aber doch keinen Tag aelter werden.

Dann landete ich ich auf einem rosa Mond von Thuecho SV-B d14-51 ABC 12:

Bis auf die Farbe ist der Mond an sich nicht von Interesse. Aber der Gas giant with ammonia-based life der da ueber dem Horizont aufsteigt ist’s. Von allen Planeten dieses Typs hat dieser die høchste Gravitation mit einem Wert von 17.19517125029226 g.
Sollten die Lebewesen auf diesem Planeten sich jemals zu Weltraumfahrern entwickeln, sollten wir lieber Freundschaft mit denen schlieszen. Denn andernfalls wuerden die uns vermutlich muehelos zerquetschen, nachdem sie sich auf einer Welt mit solch hoher Gravitation entwickelten.

Zum Abschluss fuer heute ist da noch Myivoea FG-Y e0 C:

Wie so oft kann man den Rekord nicht sehen, denn dies ist der White Dwarf (DAB) Stars mit der grøszten Neigung des Orbits bezogen, auf die „planetare“ Ebene. Der Orbit dieses weiszen Zwergs „steht“ mit einem Winkel von 89.985291 Grad fast senkrecht darauf.

Und nun geht’s weiter.

… ist Blue Bliae NQ-Y d1 A 1. Hierher kam ich nur, weil ich mal schauen wollte, wie es aussieht, wenn ein Class V gas giant nur 1 Lichtsekunde von einem Weiszen Zwerg entfernt ist. Dieses Foto wurde wurde im Vorbeiflug gemacht:

Cool wa!

Der Gasriese ist uebrigens innerhalb der sogenannten „Sperrzone“ um den weiszen Zwerg. Aus Sicherheitsgruenden funktioniert da drin der Jumpdrive nicht, denn das wuerde das Schiff viel zu krass aufheizen. Selbst beim Vorbeiflug passierte mir das. Und so mancher Pilot kam dabei schon um’s Leben, einfach weil das Schiff zu heisz wurde und dadurch massiven Schaden nahm. Im Schatten des Planeten kam ich aber trotzdem nahe genug heran um ihn zu kartographieren.
Man beachte auch die Abflachung des Gasriesen. Aber wie gesagt, hierbei handelt es sich um keinen Rekord … es ist nur cool (oder vielmehr hot) hier zu sein und die Wunder des Universums zu bewundern :) .

Zheleznogorsk, Krasnoyarsk Krai war eine geheime Stadt in der Sowjetunion. Aber darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr geht es um das Wappen der Stadt:

Quelle des Originals; der Rand wurde getrimmt. Das Bild unterliegt keinem Copyright und die genaue Lizenz kann auf der Seite hinter dem Link gelesen werden.

Ein Baer, der ein Atom spaltet! WIE GEIL!

Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, møget doch mal in der Suchmaschine eurer Wahl nach „Kuschelhormon“ suchen. Da sollte sofort „Oxytocin“ auftauchen. Und das stimmt ja auch alles und das ist eine ganz wichtige Funktion, die dieses Hormon da ausuebt.

Nun las ich aber vor einer Weile „Oxytocin promotes human ethnocentrism“ von Carsten K. W. De Dreu, et al. in PNAS, 2011, 108 (4), p. 1262–1266.

Um eine lange Geschichte kurz zusammen zu fassen zitiere ich das Ende des besagten Artikels:

There is no doubt that oxytocin is implicated in the development of trust […], empathy, and prosociality […], but these tendencies appear limited to individuals belonging to one’s in-group […]. Thus, rather than making humans prosocial, oxytocin functions to strengthen an evolutionary evolved and rather functional tendency to discriminate between in-group and out-group as well as to give members of one’s own group preferential treatment. Such ethnocentrism has adaptive value to individuals and their groups but, unfortunately, also paves the way for intergroup bias, conflict, and violence.

Oder anders:

This possibility questions the rather widespread view of oxytocin as a “cuddle chemical” or “love drug” […].

Und somit schliesze ich einen weiteren Artikel in der Reihe „lange akzeptierte, ganz wahre Wahrheiten mal genauer betrachtet“ ab.

Heute besuchte ich Blooe Bloae ZE-A g8 B. Die Art von Rekord die dieser Stern haelt ist der Grund warum ich ueberhaupt auf die Idee gekommen bin, diese Reise anzutreten.

Vor einer Weile wurde in der Pilotenvereinigung von einigen  Piloten die Geschwindigkeit von Planeten diskutiert. In besagter Diskussion wurde vorgeschlagen im Wesentlichen den Umfang des Orbits als kreisførmig anzunehmen und dann mittels der orbitalen Periode die Geschwindigkeit zu berechnen. Fuer die aller(aller-aller-aller-aller- …)meisten himmlischen Kørper sollte diese Berechnung ausreichend sein (dazu spaeter mehr).

Nun ist es aber so, dass ich Physiker bin. Diese Naeherung genuegte mir nicht, wusste ich doch, dass die Geschwindigkeit nicht konstant ist, aufgrund elliptischer Orbits. Und da es bei der Diskussion um die Høchstgeschwindigkeit ging, machte ich mich mal daran herauszufinden, wie eben diese berechnet werden kann … und das ist gar nicht so schwer.

Die orbitale Geschwindigkeit \(v\) eines himmlischen Kørpers, in einem Punkt \(r\) entlang des Orbits kann via der vis-viva Gleichung berechnet werden:

Hieberi ist \(a\) die grosze Halbachse und \(\mu\) der sogenannte standardisierte Gravitationsparameter. Da \(a\) und die orbitale Periode \(T\) in den Daten mit denen ich arbeite gegeben sind, kann dieser ganz einfach berechnet werden:

Die Høchstgeschwindigkeit hat ein himmlische Kørper bekanntermaszen in Periapsis (das bekanntere Wort „Perihelion“ gilt nur fuer den Stern des Ursprungssystems). In Periapsis ist \(r\) minimal und gluecklicherweise hat Johannes Kepler fuer uns die folgende Beziehung herausgefunden:

Hier ist \(p\) das semi-latus rectum und kann mittels gegebenem \(a\) und gegebener orbitalen Exzentrizitaet \(\varepsilon\) berechnet werden:

 

Zum Ende setzen wir alles zusammen und erhalten:

Mit dem ganzen Kram diesem wundervollen Einblick in die Funktionsweise des Universums kann die maximale Geschwindigkeit von Blooe Bloae ZE-A g8 B berechnet werden zu 721,866 km/s. Dies ist der Rekord fuer alle A (Blue-White) Stars.

Nun zurueck zur Annaehrung. Hier beschrieb ich wie der Umfang eines elliptischen Orbits berechnet werden kann. Damit erhaelt man fuer besagten Stern eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 719,285 km/s. Da die Exzentrizitaet dieses Orbits nahe Null ist, fuehrt (wie oben erwaehnt) eine Rechnung damit nur zu einem kleinen Fehler.

Und zum Abschluss ein Bild vom Rekordhalter:

Hier ist Exahn JM-W d1-13

… zu sehen. Mit einem Alter von „nur“ 3.702 Milliarden Jahren der juengste aller bekannten S-type Stars.

S-type Sterne sind auch Riesensterne, so wie die zwei beim letzten Mal. Aber im Gegensatz zu denen sind S-type Sterne kalt. Und deswegen ist die Farbe auch nicht blau-weisz, sondern orange.

Soweit zum heutigen Rekordhalter. Jetzt muss ich noch ein bisschen „hausmeistern“, denn in den letzten Logbucheintraegen hatte ich (mit Absicht) nicht die entdeckten erdaehnlichen und Ammoniakwelten eingetragen. Hier sind sie nun; Ammoniakwelten #71, #72, #73 und #74. Letztere im selben System wie ELW #62. Und dann waren da noch Ammoniakwelten #75, #76 und #77 und ELW #63.

Und weil sie so schøn war mit ihren Ringen, hier Ammoniakwelt #71 von Nahem:

Ich besuchte Nyauthai AA-A h0 A. Dies ist einer der seltenen und kurzlebigen B (Blue-White super giant) Stars. Aehnliche Sterne in dieser Kategorie die vom Ursprungssytem aus gesehen werden kønnen sind bswp. Rigel oder Deneb. Aber ich besuchte Nyauthai AA-A h0 A, denn dieser war nahe an der Position wo ich mich befand und er haelt gleich zwei Rekorde.
Der erste Rekord ist leicht zu verstehen: der Wert der groszen Halbachse des Orbits dieses Sterns. Dieser betraegt 51,478,664,314,880.0 m oder ca. 344.11 astronomische Einheiten (fast neun mal laenger als die grosze Halbachse des Zwergplaneten Pluto im Urpsrungssytem!). Das ist der grøszte Wert fuer alle bisher bekannten B (Blue-White super giant) Stars und dieser Wert faellt direkt aus den Daten des groszen galaktischen Atlas heraus.

Spannender hingegen ist der naechste Rekord — der Umfang des Orbits — denn dieser muss berechnet werden.

Eine Abschaetzung waere einen kreisførmigen Orbit anzunehmen. In diesem Fall (und ueberhaupt in den allermeisten Faellen) wuerde diese Abschaetzung einen Wert ergeben, der gar nicht mal so schlecht ist. Dies liegt daran, weil die Exzentrizitaet \(\varepsilon\) des Orbits dieses Sterns beinahe Null und der Orbit somit (fast) gar nicht gestreckt ist.

Andererseits mache ich diese Berechnung fuer ALLE bekannten Himmelskørper. Und bei ueber 100 Millionen (gemeldeten) Sternen und Planeten sind etliche dabei, bei denen diese Abschaetzung unakzeptable Werte liefern wuerde.
Deswegen entschied ich mich den Wert jedes Mal komplett zu berechnen … also nicht ich persønlich und manuell … vielmehr macht das natuerlich das Programm welches ich zur Auswertung der Daten schrieb automatisch.

Eine exakte Løsung dieses Problems existiert. Leider handelt es sich dabei um ein Integral ohne analytische Løsung. Das haette ich zwar approximieren kønnen, aber bei hunderten von Millionen von Berechnungen wuerde das eine nicht akzeptable Verlangsamung des Rekordsuchprozesses bedeuten … das Programm braucht bereits so schon deutlich mehr als fuenf Stunden.

Gluecklicherweise hat Srinivasa Ramanujan vor ueber 1000 Jahren (genauer gesagt im Jahre 1914) im Quarterly Journal of Mathematics, XLV, p. 350 — 372, einen Artikel mit dem Titel „Modular equations and approximations to π“ verøffentlicht. Dort findet sich in Paragraph 16 eine Formel, mit der man den Umfang einer Ellipse ziemlich gut annaehern kann:

Es gilt

wobei \(a\) die grosze und \(b\) die kleine Halbachse des Orbits ist. Der Wert fuer letztere findet sich leider nicht in den Rohdaten. Hingegen findet man dort \(\varepsilon\) und damit ist \(b\) bestimmt durch:

Damit erhaelt man einen Wert von ca. 32.3 Tm fuer den Umfang des Orbits dieses Sterns. Das ist der grøszte Wert fuer alle Sterne in dieser Kategorie.

Ich bin da also hingeflogen und O! M! F! G! … Super giants sind tatsaechlich RIESIG! Here bin ich mehr als siebzehntausend Lichtsekunden vom Stern weg!. Zum Grøszenvergleich waehlte ich den Begleiter des Rekordhalters an (ja, das ist der Punkt im orangen Dreiviertelkreis). Der ist nur nicht „klein“ … der ist acht mal grøszer als Sol!

Und genaus das ist einer der Gruende, warum ich mich fuer diese Reise entschied.

Ich flog dann bis auf 111 Lichtsekunden an den Begleiter heran (der eigentliche Stern von Interesse ist noch deutlich weiter weg).

Das sieht jetzt alles gar nicht so grosz aus, aber das haengt natuerlich an der Perspektive.

Normalerweise wuerde ich zwischen den beiden Sternen hindurch fliegen. Aber dieses mal war ich ueberhaupt nicht versucht dies zu tun. Denn die sind beide sehr sehr warm. Wenn ich das naechste Mal Zugriff auf Kuehlkørper habe, werde ich wohl einen installieren. Fuer genau solche Situationen, und das obwohl ich dadurch ein bisschen Sprungreichweite einbueszen werde.

Es ist eine ganze Weile her, seitdem ich in dieser Kategorie etwas verøffentlichte. Dies lag nicht zuletzt daran, weil dies …

… das (vorerst) letzte Erzeugnis meiner Street Art ist.

Ich hoffe, dass Weitere folgen werden, aber mangels Gelegenheiten kann ich absolut nicht vorhersehen wann oder ob dies geschehen wird.