{"id":3667,"date":"2014-05-24T08:35:58","date_gmt":"2014-05-24T06:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.soeren-in-norwegen.net\/blog\/?p=3667"},"modified":"2014-05-06T09:01:35","modified_gmt":"2014-05-06T07:01:35","slug":"kritik-ist-menschenpflicht-des-buergers","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.soeren-in-norwegen.net\/blog\/2014\/05\/kritik-ist-menschenpflicht-des-buergers\/","title":{"rendered":"Kritik ist Menschenpflicht des Buergers"},"content":{"rendered":"<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Meine lieben Leser.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Unter anderem aufgrund eigener Erfahrungen, m\u00f8chte ich euch <a title=\"zeit.de - Adorno \u2013 Kritik\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1969\/26\/kritik\" target=\"_blank\">einen Essay von Adorno<\/a> naeher bringen. Dieser behandelt das Thema Kritik und <a title=\"That\u2019s not my department\" href=\"http:\/\/www.soeren-in-norwegen.net\/blog\/2013\/06\/thats-not-my-department\/\" target=\"_blank\">an anderer Stelle<\/a> verwies ich bereits auf diesen.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Der Natur des Artikels (und der gegebenen Kuerzungen und der eigenen Kommentare wegen), werden verschiedene Themen bunt durcheinandergewirbelt werden. Der Originalartikel handhabt das deutlich besser. Aber da k\u00f8nnte ich mich ja damit rausreden, dass mir die Rhetorik eines Adornos nicht gegeben ist :P .<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Soweit nicht anders gekennzeichnet, sind alle Hervorhebungen von mir.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Los geht&#8217;s:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Kritik ist aller Demokratie wesentlich. [\u2026] Demokratie [\u2026] wird durch Kritik geradezu definiert.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Warum ist dem so? Deswegen:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] Voraussetzung von Demokratie [ist] M\u00fcndigkeit [\u2026.]<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und an dieser Stelle nochmals das bereits vorher erschienene Zitat:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">M\u00fcndig ist der, der f\u00fcr sich selbst spricht, <b>weil er f\u00fcr sich selbst gedacht hat und nicht blo\u00df nachredet; der nicht bevormundet wird<\/b>.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Das bedeutet<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] Kraft zum Widerstand [\u2026] gegen alles blo\u00df Gesetzte, das mit seinem Dasein sich rechtfertigt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Diesen Satz m\u00f8ge jetzt jeder bitte nochmal lesen und sich auf der Zunge zergehen lassen.<\/p>\n<p lang=\"zxx\">Dies wird nochmals etwas weiter ausgefuehrt:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\">Solcher Widerstand, als Verm\u00f6gen der Unterscheidung des Erkannten und des blo\u00df konventionell oder unter Autorit\u00e4tszwang Hingenommenen, ist eins mit Kritik, deren Begriff ja vom griechischen <em>krino, <\/em>Unterscheiden, herr\u00fchrt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Kritik als Werkzeug des Erkenntnisgewinns!<br \/>\nOder wie ich es so oft sage: ich stelle in Frage um zu verstehen (!), was mein Geschpraechspartner eigtl. meint.<br \/>\nDies wird leider all zu oft als pers\u00f8nlicher Angriff angesehen und \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Verzicht auf Kritik wird in h\u00f6here Weisheit umgebogen [\u2026].<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Dazu dann gleich darauf passend:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Man mu\u00df nicht Soziologe sein, um aus dem Spott gegen den Raisonneur und Weltverbesserer die salbungsvolle Predigt (Anm.: Religion! Das Gegenteil von Verstehen (wollen)) herauszuh\u00f6ren, die den Untertan zur Ruhe verh\u00e4lt, der aus einer Dummheit heraus, <b>an deren \u00c4nderung seinem Vormund offenbar nichts gelegen ist<\/b>, die \u00fcber ihn ergehenden Ratschl\u00fcsse der Obrigkeit mi\u00dfbilligt, unf\u00e4hig zu erkennen, da\u00df alles schlie\u00dflich zu seinem Besten ist und geschieht, und da\u00df jene, die im Leben ihm \u00fcbergeordnet sind, auch geistig ihm \u00fcberlegen sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Kritik (oder eben Verstehen) ist nicht gewuenscht, weil es ja an den herrschenden Zustaenden etwas aendern k\u00f8nnte. Warum sollten wir das wollen? Uns geht es doch so gut. Und so lehrt uns die Geschichte dann, dass der \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Widerspruch zwischen der neuzeitlichen Emanzipation des kritischen Geistes und seiner gleichzeitigen D\u00e4mpfung [\u2026] gesamtb\u00fcrgerlich [ist]:<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Emanzipation? Daempfung? Haeh:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] von einer fr\u00fchen Phase an mu\u00dfte das B\u00fcrgertum f\u00fcrchten, die Konsequenz seiner eigenen Prinzipien k\u00f6nnte \u00fcber seine Interessenlage hinaustreiben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und nochmals das, was ich eben schon schrieb: der Bourgeoisie (!) liegt eigentlich nichts am kritischen Denken! *Hust* \u2026 h\u00f8re ich da etwa in der Ferne Hurrarufe auf das Bildungsbuergertum von den ueblichen Verdaechtigen?<br \/>\nUnd warum liegt uns nichts daran? Weil gerade wir Leute aus Dtschl. doch wohl z.Z. so zufrieden sind wie nie. Hab ich erst neulich in der Zeitung gelesen<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Ich schweife ab; aber wo wir gerade bei Dtschl. waren:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] Kritik, als zentrales Motiv des Geistes, [ist] nirgends in der <em>Welt <\/em>gar zu beliebt. Aber man hat Grund, bei Kritikfeindschaft zumal im politischen Bereich auch an spezifisch Deutsches zu denken.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Dazu kommen dann im Text Gedanken, wie dies historisch enstanden sein mag. Diese waren 1969 vermutlich direkter, sichtbarer. Keine Zitate dazu an dieser Stelle. Nichtsdestotrotz, ist das dort Geschriebene durchaus auch heute noch oft (gar meistens, denke ich) anzutreffen.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Ein Bruch an dieser Stelle, um an dem weiter oben Geschriebenen anknuepfen zu k\u00f8nnen.<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Durch die Teilung zwischen verantwortlicher Kritik, als der von solchen, die \u00f6ffentliche Verantwortung tragen, und unverantwortlicher, n\u00e4mlich der, die Personen \u00fcben, die man f\u00fcr die Konsequenzen nicht zur Rechenschaft ziehen kann, <b>wird vorweg Kritik neutralisiert<\/b>.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">All das ist unausdr\u00fccklich und nicht institutionell verankert, aber so tief im Vorbewu\u00dften Ungez\u00e4hlter vorhanden, da\u00df eine Art <b>sozialer Kontrolle <\/b>davon ausgeht.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Es exisitieren also \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Mechanismen, die [\u2026] den individualistisch Unabh\u00e4ngigen, Dissentierenden als Narren verd\u00e4chtig machen<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">H\u00f8rt sich hochtrabend an, aber \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Der Sachverhalt wiegt viel schwerer: <b>durch die antikritische Struktur des \u00f6ffentlichen Bewu\u00dftseins wird der Typus des Dissentierenden <\/b><em><b>wirklich <\/b><\/em><b>in die Situation des Querulanten gebracht und nimmt querulantenhafte Z\u00fcge an<\/b> [\u2026].<br \/>\n[Anm.: die kursive Hervorhebung ist nicht von mir.]<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">&#8222;\u00d8ffentliche Meinung&#8220; \u2026 haeh \u2026 was soll das denn sein? Ein Beispiel:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Manche Zeitungen [\u2026] sprechen, als st\u00fcnden sie \u00fcber den Kontroversen [\u2026]. Ihre distanzierte \u00dcberlegenheit kommt aber meist nur der Verteidigung des Offiziellen zugute. Der Macht wird allenfalls wohlweise zugeredet, sich in ihren guten Absichten nicht beirren zu lassen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Das Boulevardmagazin &#8222;Der Spiegel&#8220; bspw., zehrt ja bei seinen Lesern (und nicht nur bei denen) unerklaerlicherweise immer noch vom Nimbus verganger Tage. Oder wie es <a title=\"Deutschlandradiokultur.de - Vom &quot;Sturmgesch\u00fctz der Demokratie&quot; zur &quot;Spritzpistole der Angela Merkel&quot;\" href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/vom-sturmgeschuetz-der-demokratie-zur-spritzpistole-der.954.de.html?dram:article_id=141841\" target=\"_blank\">hier<\/a> bereits steht:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[Das] &#8222;Sturmgesch\u00fctz der Demokratie&#8220;, [wurde umgeruestet] zur Spritzpistole der Angela Merkel.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Aber weiter mit dem eigentlichen Artikel<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Hinter der pontifikalen Haltung [Anm.: besagter Zeitungen] steht die <b>autorit\u00e4tsgebundene<\/b> [!!!][\u2026] bei den Konsumenten, auf die man es klug abgesehen hat.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und da es ja in dem Artikel um Dtschl. geht, mag ich im Zusammenhang wie Dtschl. sich in Europa gebiert (man denke bspw. nur an das maszgeblich durch Dtschl. vorangetriebene Aufzwingen der katastrofalen Austeritaetspolitik auf bspw.Griechenland, Spanien, etc.) nicht auf das folgende Zitat verzichten.<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Nach wie vor waltet in Deutschland Identifikation mit der Macht; darin lauert das gef\u00e4hrliche Potential, mit Machtpolitik nach innen und au\u00dfen sich zu identifizieren.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Das galt zu der Zeit, als der Artikel ver\u00f8ffentlicht wurde, und das gilt auch heute noch.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Oder anders: die steuerhinterziehenden Griechen tanzen jetzt nach unserer Pfeife; &#8222;wir&#8220; sind endlich wieder wer!<br \/>\nDas &#8222;wir&#8220; soll hier die &#8222;\u00f8ffentliche Meinung&#8220; darstellen. Sowohl das dumme &#8222;Geblubber der Nachbarn am Gartenzaun&#8220;, als auch das, was als &#8222;Journalismus&#8220; bezeichnet wird.<br \/>\nUnd ueberhaupt? Was nehme ich mir eigentlich heraus, das zu kritisieren!<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Wieder zurueck zum eigentlichen Thema \u2013 Kritik.<br \/>\nAdorno schreibt dann weiter:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Mir will es scheinen, als ob <b>der Geist \u00f6ffentlicher Kritik<\/b>, seitdem er <b>von politischen Gruppen monopolisiert und dadurch \u00f6ffentlich kompromittiert<\/b> wurde, empfindliche R\u00fcckschl\u00e4ge erlitten h\u00e4tte; hoffentlich t\u00e4usche ich mich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Leider taeuschte er sich nicht. Denn anders kann ich mir so einige Sachen in den Medien (und die &#8222;Meinungen&#8220;all zu zahlreicher Buerger) nicht erklaeren.<br \/>\nBspw. das Hinterherlaufen hinter dem was die sog. &#8222;initiative neue soziale marktwirtschaft&#8220; so verbreitet. Oder auch die <a title=\"wikipedia - Bertelsmann Stiftung - Kritik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bertelsmann_Stiftung#Kritik\" target=\"_blank\">Bertelsmaenner<\/a>. Oder auch \u2026 etc. pp.<br \/>\nDas unhinterfragte, gar freudige, Herausposaunen dieses gefaehrlichen und (of genug als falsch bewiesenen) Unfugs.<br \/>\nUnd da war es wieder: UNhinterfragt, nicht kritisiert, nicht durchdacht, nicht verstanden.<\/p>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und wer fuehlt sich noch an den letzten &#8222;Wahlkampf&#8220; erinnert, mit den &#8222;uns-geht-es-doch-so-gut&#8220;-Reklamen, bei diesem Zitat:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Wesentlich deutsch [\u2026] ist ein antikritisches Schema, [\u2026] die Anrufung des Positiven.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Dieses Schema aeuszert sich in Folgendem.<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Stets wieder findet man dem Wort Kritik, wenn es denn durchaus toleriert werden soll, [\u2026] das Wort konstruktiv beigesellt. Unterstellt wird, da\u00df nur der Kritik \u00fcben k\u00f6nne, der etwas Besseres anstelle des Kritisierten vorzuschlagen habe [\u2026].<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">H\u00f8rt sich doch erstmal gar nicht so schlecht an; aber man beachte:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Durch die Auflage des Positiven wird Kritik von vornherein gez\u00e4hmt und um ihre Vehemenz gebracht.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Der Kritiker wird also sehr effizient von vornherein mundtot gemacht. Denn \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Tats\u00e4chlich ist es keineswegs stets m\u00f6glich, der Kritik die unmittelbare praktische Empfehlung des Besseren beizugeben, [\u2026]<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und hier folgt dann das, von dem ich denke, dass ich es eben so mache:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] obwohl vielfach Kritik derart verfahren kann, <b>indem sie Wirklichkeiten mit den Normen konfrontiert, auf welche jene Wirklichkeiten sich berufen<\/b><span style=\"font-weight: normal;\"> [\u2026]<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und die oben erwaehnten eigenen Erfahrungen beinhalten dann u.a., dass es den Leuten anscheinend nicht passt, dass \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] die Normen zu befolgen, [\u2026] schon das Bessere [waere].<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Der Artikel endet dann mit einem Satz, der ausdrueckt, warum ich trotz allem so hoffnungsvoll bin:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">[\u2026] das Falsche [ist], einmal bestimmt erkannt und pr\u00e4zisiert, bereits Index des Richtigen, Besseren [\u2026].<\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">Und deswegen gilt:<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\"><b>[Kritik ist] Menschenrecht und eine Menschenpflicht des B\u00fcrgers.<\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"zxx\" style=\"margin-bottom: 0in;\">\nWie so oft bitte ich um Kommentare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine lieben Leser. 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